Grafschafter Schulgeschichte

Schöltien 

Wielen

Schule Hesepe 

1960

Gymnasium

Nordhorn 1960

Alte Schule Lage 

1691 - 1960

Schule Achterberg

ca. 1935

Schule Wilsum 

um 1900

Kirchschule Schüttorf um 1900

Aktuelles über Schulen in der Grafschaft
Verkehrssicherheitswoche in den Berufsbildenden Schulen

Ein Bericht in den Grafschafter Nachrichten vom 1.10.2011

"Die Wirkung von Sicherheitsgurt, Verhalten beim Überschlag von Fahrzeugen, Auswirkungen von Alkohol und Drogen beim Führen von Kraftfahrzeugen waren einige der Themen der Verkehrssicherheitswoche an den Berufsbildenden Schulen in Nordhorn. Auch die strafrechtlichen Auswirkungen von Fehlverhalten im Verkehr standen auf dem Lehrplan.

In Zusammenarbeit mit der Landesverkehrswacht Niedersachsen, den Verkehrswachten Grafschaft Bentheim, Meppen und Cloppenburg, den Polizeiinspektionen Lingen und Cloppenburg, der Bundespolizei, Amtsrichter Kuiter vom Amtsgericht Meppen, dem ADAC sowie den Firmen Optik Fielmann und Akustik Steenweg wurde die Verkehrssicherheitswoche durchgeführt. Weitere Unternehmen waren mit finanzieller oder materieller Unterstützung beteiligt. An den Veranstaltungen nahmen der Großteil der Schülerinnen und Schüler von GBS, KBS und HBS teil.

Die Veranstaltung „Mit Unfallopfer und Notärztin an die Front“ zeigte vielen Schülerinnen und Schülern eindringlich die Folgen von schweren Verkehrsunfällen. Viele Teilnehmer waren sehr beeindruckt von der Arbeit der Rettungsärztin Opolka, aber vielleicht noch mehr vom Unfallopfer M. Meyer, die es sich mit Polizei und Ärztin zur Aufgabe gemacht hat, junge Menschen auf mögliche Gefahren im Straßenverkehr hinzuweisen. Weitere Inhalte der Veranstaltung waren das „Projekt Schutzengel“, Zivilcourage, Geschwindigkeitsmessung der Polizei oder die Möglichkeit in Fahrsimulatoren den eigenen Fahrstil zu prüfen. Beim Optiker und Akustiker konnten Schüler Seh- und Hörvermögen testen lassen.

Abschluss der Verkehrssicherheitswoche war wieder der „Baumanprall“. Hier wurde ein Fahrzeug aus 20 Metern angehoben und mit der Beifahrerseite auf einen Baumstamm fallengelassen, was einer Fahrgeschwindigkeit von 70 km/h entspricht. Die dann einsetzende Rettungskette mit Feuerwehr, Rettungsärztin und DRK sollte die Bemühungen um Bergung und Rettung möglicher Insassen zeigen. Vielen Schülern war allerdings klar, dass aufgrund der Verformung des Fahrzeuges kaum Überlebenschancen bestehen würden.

Die Mitglieder des „Verkehrssicherheitsteams“ dankten abschließend allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Verkehrssicherheitswoche mitgewirkt haben. Ohne ihre Unterstützung wäre die Veranstaltung nicht möglich gewesen. Die umfangreichen Bemühungen hätten sich schon dann gelohnt, hieß es, wenn durch die Vielzahl der Einzelveranstaltungen es gelinge, die Anzahl schwerer Verkehrsunfälle zu reduzieren. Die Sicherheit junger Autofahrer solle erhöht und die Zahlen schwer verletzter oder getöteter Verkehrsteilnehmer in der Grafschaft Bentheim weiter verringert werden. Die Verkehrssicherheitswoche wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis Grafschaft Bentheim, besonders Rüdiger Czauderna von der Straßenverkehrsabteilung, organisiert. Sie stand unter der Schirmherrschaft des Ersten Kreisrats Hans-Werner Schwarz" (GN.1.10.2011)