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"Zukunft
braucht
Herkunft"
Grafschafter Schulen präsentieren Filmbeitäge
in Hannover
(Aus einem Beitrag von
Hubert Titz im "Der Grafschafter", Nr. 9/2007
Am 9. Juli 2997 fand im Kommunalen Kino
des Künstlerhauses in Hannover die landesweite
Abschlussveranstaltung "n-report - Jounalismus und Schule"
statt.
Insgesamt zeigten an diesem Tage dreizehn niedersächsische
Realschulen und Gymnasien ihre digitalen Filmproduktionen aus den
Bereichen Dokumentation und Regionalgeschichte. Im Rahmen des Schul-
und Ausstellungsprojektes "Zukunft braucht Herkunft" war die Grafschaft
Bentheim hierbei mit vier teilnnehmenden Schulen, der
Gerhart-Hauptmann-Realschule Nordhorn, der Realschule Emlichheim, der
Realschule Bad Bentheim und dem Burg-Gymnasium besonders stark
vertreten.
Um 10.30 Uhr begann das Programm im
Kinosaal. Werner
Niermann, Präsident des NiLS
(Niedersächsisches Landesamt für Lehrerbildung und
Schulentwicklung als Abteilung des Kultusministeriums)
begrüßte die 95 Schüler, Fachlehrer und
Projektkoordinatoren aus der Grafschaft Bentheim besonders herzlich.
NiLS-Projektleiterin Dorothee
Schaffeld gab anschließend einen
Überblick über die Erfahrungen und Ergebnissr des
landesweiten Medienprojektes.
Das Burg-Gymnasium Bad Bentheim
zeigte die Filmproduktion "Ghetto Kids" von Lea Meenderink, Anastasija Herlein und Sandra Vos. Die Realschule
Bad Bentheim präsentiert ihren Filmschnitt "Zwangsarbeit in der
Grafschaft Bentheim" von Sarah Busmann, Maria Britze, Alev Hamurcu und Nicole Klein. Von der
Realschule Emlichheim ist der Beitrag "Mofa" zum Thema Mobilität
der Jugend auf dem Lande früher und heute von Patrick Tzeriak und Henning Weggebakker zu
sehen. Die Arbeit der Gerhart-Hauptmann-Realschule Nordhorn befasste
sich mit Aspekten der "Vertreibung" aus den damaligen Ostgebieten nach
1945, produziert von Jonas
Collet und Tobias
Küpers. Schließlich zeigte das Burg-Gymnasium
Bad Bentheim eine weitere Produktion zum Thema "Saufen", in der die
Gefahren des Alkohols bezüglch jugendlicher Konsumenten
thematisiert wurde - erstellt von Ilka Dove, Lisa Garwels und Eva Haftmann.
Die Beiträge der weiteren
teilnehmenden niedersächsischen Schulen, teilweise durch
RTL-Volontäre begleitet und von überaus professionellen
Charakter, befassten sich mit Themen wie "Mensa, Klima, Hannover 96,
Aristoteles, Tiere und Lieblingsessen, Tokio Hotel (Fans),
Wasserschutzpolizei Steinhude und Woche gegen Rechts". Die Grafschaft
konnte wieder einmal überregional ihre fachliche Potenz und
Leistungsstärke verdeutlichen,was schon seit längerer Zeit
nicht nur in der Landeshauptstadt angekommen zu sein scheint.
Insbesondere
hervorzuheben für ihr
besonderes Engagement sind die Projektkoordinatoren des Landkreises,
Museumskoordinator sowie Medienreferent Bernd Wolter und Solveig
Eckhold vom Mediamobil. Dank für ihren Einsatz richtet sich des
weiteren an die Fachlehrer Thomas
Füser, Andreas
Wendland, Hermann
Groene, Rainer Kumlehn,
Jürgen Henny
sowie an die Schulleiter.
Quelle: "Der Grafschafter, Heimatbeilage der GN, Nummer
9, Jahrgang 2007
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