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Schulzentrum
Lohne (Haupt-
und Realschule)
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1977
- Zum
1. August 1977 wird die Kath. Volksschule Lohne (siehe VS)
organisatorisch in die Grundschule Lohne
(siehe GS
und die Hauptschule Lohne, aus der
dann das Schulzentrum Lohne
entsteht, getrennt. Gleichzeitig wird an
der Hauptschule die Orientierungsstufe eingeführt, die
zunächst nur von den Schülern der Grundschulen im Bereich des
Ortsteils Lohne der Gemeinde Wietmarschen besucht wird. Es werden
fünf Klassen gebildet. Die Schüler der Klasse 5 aus dem
Ortsteil Wietmarschen können zunächst die
weiterführenden Schulen, die Realschulen und das Gymnasien in
Nordhorn besuchen. Diese Regelung gilt auch für 1978. Sie endet
mit Einführung der Orientierungsstufe in Nordhorn.
Schulleiter
der Hauptschule mit Orientierungsstufe bleibt der bisherige
Schulleiter der Kath. Volksschule, Hugo Santel, die er seit
1965
leitete. Konrektor bleibt
Josef Hofschröer. Stufenleiter
der
Orientierungsstufe wird Wolfgang
Klodt, der vorher an den
Realschulen Rheda und Lingen tätig war. In der Schule unterrichten
23 Lehrer 438 Schüler in 17 Klassen.
Bei
der Planung des 1.Bauabschnitts
des vorgesehenen Schulzentrums sind
zunächst 13 Klassenräume und Fachräume für Physik,
Chemie, Werken sowie die Verwaltung, das Forum und sanitäre
Einrichtungen vorgesehen. Der "erste Spatenstich" erfolgt im September
1976 (LT, 17.7. und 6.9.1976). Die Einweihung des 1. Bauabschnitts
erfolgt dann am 17. Dezember 1977. Er umfasst jedoch statt 13 nur 9
Klassenräume und als Provisorien vier
Fachunterrichtsräume für Physik/Chemie, Biologie,
Textilarbeit
und Kunsterziehung, die dann endgültig im 2. Bauabschnitt
untergebracht werden sollen.
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1979
- Nachdem
der erste Schuljahrgang die Orientierungsstufe durchlaufen hat, wird im
Schulzentrum der Schulzweig Realschule
errichtet. Er ist
zweizügig. Die Gymnasialschüler gehen nach Nordhorn oder
Lingen. Die Hauptschüler besuchen die Hauptschule im Ortsteil
Lohne oder im Ortsteil Wietmarschen, je nach Wohnlage. Das Schulzentrum
führt den Namen "Haupt- und Realschule mit Orientierungsstufe".
Die
Schule besuchen insgesamt 532 Schüler in 21 Klassen, die von 34
Lehrern unterrichtet werden.
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1980
- Der 2. Bauabschnitt
wird bezugsfertig. Er umfasst vier
Fachunterrichtsräume für die Fächer Physik, Chemie und
Biologie, weitere vier für die Fächer Werken, Textiles
Gestalten und Kunsterziehung, sowie zwei für Musik. Ferner wurden
erstellt: Bibliothek, Leseraum, Lehrsaal, Gruppenarbeitsräume,
Lagerräume und das Forum als Versammlungs- und Feierraum. Aus den
provisorischen Fachräumen werden Klassenräume. Ebenfalls
fertiggestellt wird in diesem Jahr die Sporthalle. Da sie sich in drei
Bereiche aufteilen lässt, kann endlich Sportunterricht in
erhöhtem Umfang erteilt werden. Der gesamte Komplex beläuft
sich auf Baukosten in Höhe von 12,5 Mill. DM, wobei der letzte
Abschnitt mit den Fachklassen und der Dreifachsporthalle 7,5 Mill. DM
beträgt.
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1981
- Die Einweihung des Schul- und
Sportzentrums Lohne erfolgt am Montag, dem
16. März 1981. In seiner Festansprache betont der Nds.
Kultusminister Dr. Werner Remmers, dass eine Schule nicht nur
aus schönen, gut ausgestatteten Räumen bestehe. Sie
müsse mit
Leben und einem guten Geist erfüllt werden. Schule soll wieder
Spaß und Freude machen. Im weiteren Verlauf nimmt er zu
grundsätzlichen Fragen von Schule und Erziehung Stellung (GN,
17.3.1981; LT, 18.3.1981).
Die
OS ist 5- bzw. 6-zügig. Die Hauptschule ist in Klassen 7 und 8
zweizügig, in Klasse 9 dreizügig. Die Realschule ist noch
nicht voll ausgebaut. Die Klassen 7 und 8 sind zweizügig. Die
Schule wird von knapp 600 Kindern besucht.
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1984
- Die
praktische Umsetzung des in der Schule theoretisch vermittelten Wissens
erproben die Schüler der Klassen 9 und 10 der Realschule, indem
sie
in der niederländischen Kleinstadt Oldenzaal ihre in der Arbeitsgemeinschaft
"Niederländisch" erworbenen Sprachkenntnisse
im "Alltag" anwenden. Mit Hilfe eines Arbeitspapiers müssen sie in
Gruppen verschiedene Aufgaben erfüllen (LT, 24.5.1984).
Während
einer Projektwoche mit 30
verschiedenen altersgemischten
Arbeitsgemeinschaften lösen die Schüler ganz unterschiedliche
Aufgaben, deren Ergebnisse während des anschließenden
Schulfestes den Eltern und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Besonderen Anklang findet die Projektgruppe "Naturbeobachtung per
Boot", die hierzu einen Film vorführen. Viele Schüler setzen
sich zum Ziel, "perfekte Jazzdancer" zu werden (LT, 6.6.1984).
Neunzehn
französische
Gymnasiasten im Alter von 15 bis 19 Jahren
weilen zu einem 14-tägigen Besuch als Gäste der
Realschulklassen 9 und 10 im Rahmen eines
Schüleraustauschprogramms in Lohne, um die schulischen
Verhältnisse in Deutschland kennen zu lernen. Die Franzosen sind
in
Wietmarscher Familien untergebracht. Im April des kommenden Jahres ist
ein Gegenbesuch vorgesehen (GN, 25.10.1984; LT, 26.10.1984).
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1985
- Der Computerunterricht,
den die Landesregierung innerhalb der nächsten
vier Jahre in ganz Niedersachsen einführen will, gehört in
acht
Schulen der Grafschaft Bentheim, darunter auch im Schulzentrum Lohne,
praktisch schon zum Alltag. Die Schüler tüfteln
regelmäßig Programme aus, rechnen, erstellen Dateien und
grafische Schaubilder. Nach Einschätzung der beiden
Informatiklehrer Klukkert
und Kunzmann ist die
Bereitschaft, mit dem
Computer zu lernen und zu arbeiten, bei Lehrern und Schülern
relativ groß. Die Überzeugung, dass sich auch die Schulen
den
Anforderungen der neuen Technologien stellen müssen, sei weit
verbreitet (GN, 27.7.1985).
36
niederländische Schüler und ihre zwei Lehrer besuchen im
Rahmen des Pädagogischen
Austauschdienstes nach einem
zunächst brieflichen Kontakt die 9. und 10. Klassen der Haupt- und
Realschule in Lohne. Vorausgegangen war der Besuch von acht Lohner
Lehrern in der niederländischen Partnerschule in Brabant, wo sie
am
Schulbetrieb und an der Freizeitgestaltung teilnahmen (LT, 16.10.1985).
Ein Gegenbesuch von neun niederländischen Realschullehrern der
Partnerschule MAVO Ruerenberg erfolgt im März 1986 (LT,
19.3.1986). Auch in den folgenden Jahren erfolgen Besuche und
Gegenbesuche der niederländischen Partnerschule.
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1986
- Seit
1982 wurde fünfmal in das Schulzentrum Lohne eingebrochen. Es
entstand jedesmal erheblicher Sachschaden in Höhe von insgesamt
50.000 Mark. Die Gemeinde baut deshalb eine Alarmanlage mit sogenannter
stiller Alarmierung ein (GN, 21.6.1986).
Am
1. August beträgt die Schülerzahl
im Schulzentrum 526.
Die Schüler werden von 40 Lehrern in 25 Klassenräumen
unterrichtet. Von diesen Lehrkräften sind 18
teilzeitbeschäftigt mit unterschiedlicher Stundenzahl.
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1987
- Nachdem
die Realschule Lohne schon seit 1984 mit einer französischen
Privatschule in Mortagne auf der Ebene eines regelmäßigen Schüleraustauschs
miteinander verbunden ist, gibt der Rat der
Gemeinde Wietmarschen grünes Licht für den Aufbau einer
regulären Partnerschaft zwischen Wietmarschen und der
französischen Gemeinde ab 1988 (GN, 23.7.1987).
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1989
- Die Schulschachmeisterschaft
in der Gruppe der
Orientierungsstufen für
den Bereich Grafschaft Bentheim/Emsland gewinnt das Team der OS
Wietmarschen-Lohne und qualifiziert sich für die Meisterschaft des
Regierungsbezirks Weser-Ems (GN, Ostern 1989).
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1992
- Rund
470 Schüler der Klassen 5 bis 10 sind an der Projektwoche im
Lohner Schulzentrum beteiligt, die unter dem Motto
"Umweltbewusste Verhalten und Umweltschutz" stattfindet. Die Ergebnisse
werden am "Tag der offenen Tür" Eltern, Freunden, Bekannten und
Gästen vorgetragen. Mit dem eingenommenen Geld werden gezielte
Aktionen von Naturschutz- und Umweltverbänden
unterstützt. Einige der über 20 Projekte sind: Cafeteria, Bau
von Meisenkästen, Spielzeug aus Müll, Das gesunde
Frühstück, Sanfter Tourismus, Fahrradwerkstatt, Trockenmauer,
Naturkosmetik, Bildschirmschau, Vollwertküche, Umweltfreundliche
Schule, Nordhorn-Range, Auch Fische wollen leben, Picknick im
Grünen (LT, 26.9.1992; GN, 2. und 3.10.1992).
"Tage der
Völkerverständigung" erleben 22 Jugendliche aus den
Niederlanden und 32 Jugendliche aus Frankreich gemeinsam
mit Jugendlichen aus dem Schulzentrum. Neben der Teilnahme am
Unterricht
absolvieren die Schülergruppen verschiedene Programme (LT,
21.10.1992)
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1993
- Die
Mannschaft der Orientierungsstufe Lohne erringt im Schulschach in der
Wettkampfgruppe IV (bis Klasse 6) den Weser-Ems-Titel und fährt
Pfingsten für drei Tage zu den Landesmeisterschaften (GN,
24.3.1993). Dieser Erfolg kann auch 1995 wiederholt werden (GN,
20.3.1995). Die Mannschaft wird dann niedersächsischer Pokalsieger
beim Schulschach-Cup in Hannover in ihrer Wettkampfgruppe (GN,
8.11.1995).
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1994
- Am
18. Juli 1994 werden Herr Rektor Hugo Santel und Herr
Konrektor Josef
Hofschröer in einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.
Hugo Santel war
35 Jahre im Schuldienst tätig, davon arbeitete er
29 Jahre als Schulleiter in Lohne. Schulrat Mücke bescheinigt ihm
"Ruhe, Besonnenheit, Kollegialität und höchste Fachkompetenz.
Er habe sich in Lohne als "anerkannter Fachmann in Fragen der
Entwicklung von Orientierungsstufe, Hauptschule und Realschule erwiesen
und begleitete aktiv die Umgestaltung und Ausweitung der Volksschule
Lohne zum Schulzentrum Lohne.
Josef Hofschröer
war seit 32 Jahren Lehrer in Lohne und seit
über 20 Jahren Konrektor. Er leitete mit Hugo Santel die Geschicke
der Volksschule und späteren Haupt- und Realschule mit
Orientierungsstufe. Schulrat Mücke
bescheinigt ihm "ein hohes
Maß an Verantwortungsbewußtsein und großes
berufliches Engagement" (GN und LT, 21.7.1994).
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1995
- Schüler
der 10. Realschulklase und Lehrer gestalten eine bemerkenswerte Remarque-Ausstellung
mit dem Thema "Der Weg zurück" über das
Lebenswerk des Literaten, der neun Monate als Junglehrer in Lohne
tätig war (GN, 22.3.1995; LT,20.3.1995).
Nachfolgerin
von Herrn Santel
als Schulleiterin des Schulzentrums wird
ab 1. April 1995 Frau Maria
Ollendiek, die davor Konrektorin an der
Orientierungsstufe Deegfeld in Nordhorn war (GN +LT, 29.4.1995).
Konrektor wird Jürgen
Klukkert von der eigenen Schule.
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1997
- Konrektor Jürgen
Klukkert
wird zum 1. Februar 1997 Realschulrektor
der
Realschule Bad Bentheim.
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1998
- Der
Gemeinderat beschließt die Erweiterung
des Realschulzweiges um
zehn
Klassenräume durch Aufstockung des bestehenden Gebäudes.
Gründe für die Baumaßnahme sind die steigenden
Anmeldezahlen, die den Übergang zur Dreizügigkeit bereits zum
kommenden Schuljahr erwarten lassen, und die beengten
Raumverhältnisse in der Grundschule, die ebenfalls aufgrund
steigender Schülerzahlen mehr Platz benötige. Nach Abschluss
der Baumaßnahme bleiben unter dem Strich nur vier neue
Klassenräume für die Realschule übrig, weil die
Realschule gleichzeitig die vier von ihr genutzten Räume in der
Grundschule und zwei provisorisch genutzten Räume in der
Realschule aufgibt (GN, 21.2.1998, 17.8.1998; LT, 17.8.1998).
Die
Einweihung der
neuen Klassenräume erfolgt am 26. März
1999, verbunden mit einem Tag der offenen Tür (GN + LT, 27.3.1999).
Das
Schulzentrum bereitet anlässlich des Welttages des Buches der
UNESCO am 23. April eine Buchausstellung im Foyer vor. Auf den von 26
Mädchen und Jungen betreuten Tischen liegen 520
Schüler-Lieblingsbücher,
250 Bücher aus einer Buchhandlung sowie 27 Bücher der kath.
Pfarrbücherei aus. Nach Aussagen der Schulleiterin, Frau
Ollendiek,
müsse alles versucht und unternommen werden, die jungen
Menschen vom
"Konsum flacher und vorgefertigter Kost" abzubringen und sie zu
ermuntern, sich auf das Abenteuer der eigenen Phantasie mittels guter
Lektüre einzulassen (LT, 29.4.1998).
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Mit
Beginn des neuen Schuljahres wird die Konrektorstelle
nach einer
Vakanzzeit von eineinhalb Jahren mit Josef Wessels wieder
besetzt. Herr Wessels
hat in
Münster studiert und war nach verschiedenen anderen
Einsatzorten seit 1981 an der Marienschule Lingen tätig. Er wird
am 15.10.1998 in sein Amt eingeführt. Mit seinen 562 Schülern
(davon 195 Realschülern) hat das Schulzentrum jetzt auch Anspruch
auf einen zweiten Konrektor, wenn es mehr als 540 Schüler sind
(GN, 16.10.1998).
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1999
- Der
Verwaltungsrat der Gemeinde fordert in einer Resolution an den
Kultusminister eine 100prozentige
Lehrerversorgung an den Schulen der
Gemeinde Wietmarschen. Im Schulzentrum beträgt die rechnerische
Lehrerversorgung 94,5 %, die tatsächliche Versorgung etwa 90 %
(GN, 9.7.1999).
Wolfgang Klodt,
der seit 1977 22 Jahre lang die Funktion des
Stufenleiters der Orientierungsstufe im Schulzentrum ausübte und
in
dieser Funktion zum Schulleitungsteam gehörte, wird zum 1.8.1999 Schulleiter der
Orientierungsstufe Deegfeld in Nordhorn. Nachfolgerin
wird ab 1. Mai 2000 die Lehrerin Cäcilia
Zeidler von der eigenen Schule.
Zum
ersten Mal wird zum
Schuljahrsbeginn 1989/90 an der OS eine Kleinlerngruppe
gebildet. Die Arbeit in dieser Gruppe mit lernschwachen
Schülern gestaltet sich positiv. Die Eltern bestätigen, dass
die Kinder wieder gern in die
Schule gehen. Schon in der Grundschule gab es für diese Kinder
Frustationsprobleme.
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2001
- Seit
17 Jahren pflegt das Schulzentrum einen Schüleraustausch mit den
Niederlanden. Bert
van der
Put und sein deutscher Kollege Gerhard
Weinelt haben diesen Schüleraustausch aufgebaut. Da der
niederländische Kollege im nächsten Jahr in den Ruhestand
tritt, wird er in Lohne mit einem Konzert im Schulzentrum verabschiedet
(GN, 1.12.2001)
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2002
- Nach
sieben Jahren als Leiterin des Schulzentrums Lohne wird Frau Maria
Ollendiek am 1. Februar 2002 in den Ruhestand verabschiedet. Ihr
wird
bescheinigt, dass sie eine Schulleiterin von Zuverlässigkeit und
Pflichttreue war und sich Respekt und Anerkennung bei Schülern und
Lehrern erworben hat. Bürgermeister Eling bedankt sich bei ihr
für die geleistete Arbeit. Sie habe es immer verstanden, die
Belange der Schule zu vertreten und die politischen Gremien zu
überzeugen, in das Schulzentrum zu investieren.
Nachfolger
von Frau Ollendiek
wird der bisherige Konrektor Josef
Wessels, der das Schulzentrum zunächst kommissarisch leitet
und im
September zum Rektor befördert wird. Die Aufgaben der 1.
Konrektorin nimmt kommissarisch Frau Lehrerin Alexandra Sundhoff wahr.
Zum 1. August 2002 wird
die Stelle des 2. Konrektors mit Wilhelm List besetzt.
Insgesamt
besuchen 620 Schüler das Schulzentrum. Die offizielle
Amtseinführung des Schulleiters und des 2. Konrektors Wilhelm List
erfolgt am 23.10.2002 (GN, 24.10. + Lt, 25.10.2002).
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Zum
Führungsteam
gehören Rektor Josef
Wessels (3. v. l.), 1. komm. Konrektorin
Alexandra Sundhoff (l.), 2. Konrektor Wilhelm List (2. v. r.),
Stufenleiterin der OS Cäcillia
Zeidler (r.). Außerdem sind
auf dem Bild: Regierungsschuldirektor Udo Tiemann (2. v. l.) und
Bürgermeister Alfons
Eling (3. v. r.).
Schüler des Schulzentrums sammeln von ihrem Taschengeld und in
ihren Familien für die Opfer der
Flutkatastrophe an der Elbe 2.119
Euro. Die niederländische Partnerschule spendet 500 €.
Zusätzlich erwirtschaften Schüler beim Kellnern 250 €, so
dass der Spendenbeitrag 2.870 € beträgt (LT, 27.9.2002).
Durch die Förderung von Land, Gemeinde und Förderverein kann
das Schulzentrum 15 Computer
aufstellen die miteinander vernetzt und
internetfähig sind. Der neue Computerraum bietet die Chance, die
neuen Technologien noch intensiver zu üben als bisher (GN + LT,
14.10.2002).
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2003
- Die
650 Schüler des Schulzentrums Lohne haben jetzt die
Möglichkeit, sich in der großen Pause in eine kleine Bücherei mit Leseecke
zurückzuziehen. Auch das stille
Schachspiel ist hier an mehreren Brettern möglich. Die Einrichtung
des Raumes und die Beschaffung der Bücher ist dem
Förderverein zu verdanken (GN, 16.3.2003).
Bei
Anwesenheit des früheren Kultusministers Dr. Werner Remmers
als Ehrengast feiert das Schulzentrum am 3. Juli 2003 ihr 25-jährige Bestehen
(GN, 4.7. + LT, 5.7.2003). Mit einem Schulfest
am Wochenende werden die Feierlichkeiten abgerundet (GN, 10.7. 2003).
Als Ergebnis des Wahlpflichtkurses Geschichte des Jahrgangs 9/10 wird
nach einjähriger Arbeit eine Schulchronik über 25 Jahre
Schulzentrum Lohne vorgelegt, die unter Leitung des Geschichtslehrers Kumlehn erstellt
wurde. Die Zielsetzung lautete: 100 deutsche Jahre mit
Einbindung der Geschichte von Lohne. Dabei wurden auch die kulturellen
und politischen Einflüsse auf die Schüler in ihren Zeiten
(Deutsches Reich, Weimarer Republik, Hitler-Deutschland und
Bundesrepublik Deutschland) eingearbeitet.
Auf
dem Schulplatz der Grundschule Lohne treffen sich auf Wunsch eines
NDR-Fernsehteams Schüler einer Projektgruppe, die sich mit dem Thema "Krieg und Frieden"
befasst. An dieser Stelle stand früher
die Volksschule, in der der weltberühmte Schriftsteller Erich
Maria Remarque 1919 - 1920 unterrichtete. An dieser
"Comenius-Projektgruppe" sind neben dem Schulzentrum auch die
Partnerschulen in den Niederlanden und in Frankreich beteiligt. Das
NDR-Team strahlt am 28.8.2003 in "Hallo Niedersachsen" einen Beitrag
über das Schulprojekt aus (GN, 28.8.2003).
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2004
- Der
bisherige 2. Konrektor des Schulzentrums, Wilhelm List, wird als 1.
Konrektor der Schule eingeführt (GN, 22.2.2004; LT,
23.2.2004). Am
16.7.2004 wird die Lehrerin Alexandra
Sundhoff zur 2. Konrektorin ernannt. Sie ist seit dem 1. August
1982 an der Haupt- und Realschule mit Orientierungsstufe in Lohne
tätig. Vom 1. August 1992 bis zur Auflösung des Schulzweiges
Orientierungsstufe zum Ende des Schuljahres 2003/04 nahm sie die
Funktion der stellvertretenden Schulzweigleiterin wahr. Vom September
1999 bis Mai 2000 leitete sie den Schulzweig kommissarisch. Vom Februar
2002 nahm sie zusätzlich kommissarisch die Aufgaben der 1.
Konrektorin der Schule wahr.
Nach
Auslaufen der Orientierungsstufe wird die Stufenleiterin, Frau Cäcilia Zeidler, als Konrektorin an die
Elisabeth-Hauptschule in Nordhorn versetzt.
Zum
20. Male treffen
sich Schüler des Schulzentrums mit
Schülern des niederländischen Elde-Colleges aus Schijndel.
Aus
diesem Grunde wird dieses Treffen als kleines Jubiläum gefeiert.
Inzwischen haben über 900 Schüler an diesem Austausch
teilgenommen (GN, 27.11.2004).
Im
Schulzentrum Lohne
sind im Hauptschulzweig (aus dem Gemeindebereich
Lohne) 11 Klassen mit 192 Schülern und im Realschulzweig (aus dem
ganzen Gemeindegebiet) 15 Klassen mit 407 Schülern, zusammen
26 Klassen mit 599 Schülern eingerichtet. Durch die Abschaffung
der Orientierungsstufe sind im Schulzentrum keine größeren
Leerstände an Schulräumen entstanden. Aus Gründen
der historischen Bindungen besuchen die Gymnasiasten aus Lohne
überwiegend das Franziskusgymnasium in Lingen-Laxten (GN,
22.10.2004).
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2005
- Vom
20. -25. Juni finden auf dem Schulgelände die Lohner
Zeltkirchentage des Bistums Osnabrück statt. Ziel der
Zeltkirche
ist es, die Schulen, das Jugenddekanatsbüro und die örtlichen
Kirchengemeinden miteinander zu vernetzen. Auch die lutherische
Gemeinde ist eingeschaltet. Durch Meditation, Gruppenarbeit und
Gesprächsabende soll die Schulgemeinschaft gestärkt werden.
Als besonderer Gast wird an einem Tag Bischof Franz-Josef Bode
begrüßt, der schnell ins Gespräch mit den Schülern
kommt (GN, 9.6., 21.6. und 24.6. 2005).
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2006
- 29
Haupt- und Realschüler werden nach einer mehrwöchigen
Ausbildung offiziell als Streitschlichter
ausgewiesen. Im Mittelpunkt
der Streitschlichtung steht, eine neue Streitkultur an der Schule zu
etablieren und die Lern- und Arbeitsatmosphäre zu verbessern. Die
neuen Mediatoren haben gelernt, ihrem Gegenüber zuzuhören, um
vermitteln und eingreifen zu können, bevor Konflikte eskalieren
(GN, 7.2.2006).
Die
Fußballer vom Schulzentrum haben sich im Wettbewerb "Jugend
trainiert für Olympia" für die Runde auf Bezirksebene
qualifiziert, nachdem sie auf Kreisebene gegen alle neun Mannschaften
aus der Grafschaft gewonnen haben und den Kreissieger aus dem Emsland,
das Team des Franziskusgymnasium aus Lingen-Laxten besiegten (GN,
7.6.2006).
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2007
- Nach
der erfolgreichen Arbeit von 29 Streitschlichtern im Schuljahr 2005/06
erhalten Anfang 2007 50 Schüler aus den Klassen 6 bis
9 (11 aus der Hauptschule, 39 aus der Realschule) ihre Urkunde
als Streitschlichter. Schulleiter Josef Wessels erklärt
während der feierlichen Übergabe der Urkunden, dass es in der
Ausbildungsphase darum gehe, Verhaltens- und Gesprächregeln
einzuüben, Konflikte, Motive und Emotionen zu erkennen, Konflikte
zu analysieren und Gespräche zu führen. Es werden
Kommunikationstechniken erlernt, aktives Zuhören eingeübt und
Rollenspiele durchgeführt. Er dankt den Lehrerinnen Ebba-Imogen Holstermann, Maria Schwerhoff, dem
Lehrer Stefan Nöhring
und der Beratungslehrerin Christianne
Zwick, die die Schüler in der Arbeitsgemeinschaft
ausgebildet haben (GN, 6.2.2007).
Als
erste Schule in der Gemeinde Wietmarschen hat das Schulzentrum
Lohne zwölf Grundregeln des
Zusammenlebens an der Schule
verabschiedet. Deren Bedeutug soll mit einem Schulvertrag zwischen
Schülern, Eltern und Lehrern noch unterstrichen werden. In dem
Grundregelkatalog geht es um Ziele wie freundlich miteinander
umzugehen, zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre beizutragen,
Konflikte ohne Gewalt zu lösen, fremdes Eigentum zu achten,
Hausaufgaben sorgfältig zu erledigen oder pünktlich zum
Unterricht zu erscheinen. Die Initiative zur Entwicklung der
zwölf Grundregeln ging vom Konrektor Willi List aus, der vor
drei Jahren ein Memorandum der Wirtschaft zur Ausbildungsfähigkeit
von Jugndlichen im Kollegium zur Diskussion stellte. Erarbeitet hat die
Regeln ein Arbeitskreis an der Schule in Zusammnarbeit mit Eltern- und
Schülervertretern (GN, 15.2.2007).
In
einer Podiumsdiskussion diskutieren 150 Eltern, Lehrer und einige
Schüler mit Arbeitgebern aus der Region über das Thema "Was
erwartet die Wirtschaft von unseren Kindern?" Breiten Raum
nehmen dabei
Fragen ein nach der Bedeutung von Praktika, von Zeugniszensuren und
hier vor allem Kopfnoten sowie nach den Chancen schwächerer
Schüler auf dem Arbeitsmarkt (GN, 15.2.2007).
Schüleraustausch–Uitwisseling
Schulzentrum Lohne (D) und Elde College (NL)
Der
22. Schüleraustausch zwischen Niederlande und Deutschland fand
in Deutschland vom 29.11. bis 2.12.2006 und in den Niederlanden vom
23. bis 26.4.2007 statt. Das Elde College in Schijndel mit
Nebenstelle in Sint Michielsgestel befindet sich in der Nähe von
Den Bosch. Distanz vom Schulzentrum Lohne zum Elde College: 212 km
Die
Programmschwerpunkte in diesem Austausch waren: Schule, Familie,
Sprachen, Berufsleben und Freizeit (E-mail).
Für
die Klassen 6 fand am 11. und 12.7.07 ein
Fahrradgeschicklichkeits-turnier statt. U.a. wurde eine Fahrradkontrolle
durch die Polizei durchgeführt
(E-mail).
Angesichts
von 68 Empfehlungen für den Übergang auf das
Gymnasium nach Klasse 4 fordert die SPD, am Schulzentrum Lohne
möglichst bald eine gymnasiale
Außenstelle oder einen
gymnasialen Schulzweig einzurichten. Durch das zusätzliche Angebot
könne auch die niedrige Übergangsquote von der Grundschule
Wietmarschen zum Gymnasium (durchschnittlich 20 %) erhöht werden.
Aktuell besuchen 342 Schüler (durchschnittlich 38 pro Jahrgang)
aus der Gemeinde Wietmarschen ein Gymnasium. Davon entfallen 222
Schüler (64,9 %) auf das Franziskus-Gymnasium in Lingen-Laxten. 45
Schüler (13,2 %) gehen zum Gymnasium Georgianium und 22
Schüler (6,4 %) zum Johanneum. 50 Schüler (14,6 %), alle aus
dem Ortsteil Wietmarschen, gehen zum Gymnasium Nordhorn. Nach
Auffassung von Bürgermeister Eling und des CDU-Politikers Hilbers reichen die
derzeitigen Schülerzahlen unter Beachtung des freien Elternwillens
und des vorhersehbaren Rückgangs der Geburtenzahlen nicht aus,
beim Schulzentrum Lohne ein Gymnasium einzurichten (24.4. und
19.6.2007).
Seit
zwei Jahren unterstützen Schüler und Lehrer die Arbeit
des gebürtigen Grafschafters, Bruder Bernd Meyer, im 500-Seelen-Dorf Elat in
Kamerun. Sie organisieren einen
Sponsoren-Thriatlon mit den Disziplinen Laufen, Radfahren und Skaten,
um mit dem Geld einer mittellosen, alleinerziehenden Frau aus dem Dorf
zu helfen. Die Frau soll dabei unterstützt werden, eine
Maniok-Mühle zu kaufen, damit sie sich selbstständig machen
und den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder verdienen kann
(GN,16.7.2007).
Die
2. Konrektorin der Schule, Frau Alexandra Sundhoff, tritt
in den Ruhestand und wird
feierlich verabschiedet. Vor 25 Jahren kam
sie aus Nordrhein-Westfalen an die Schule. Seit 15 Jahren war sie im
Bereich der Schulleitung tätig und bereit,
vertretungsweise immer wieder weitergehende Aufgaben der Schulleitung
zu übernehmen. Vor drei Jahren wurde sie zur Konrektorin ernannt
(GN, 15.7.2007). Ihre Nachfolgerin
als 2. Konrektorin ist Frau Barbara
Otte-Becker.
Die Schulleitung: Rektor Josef Wessels (Mitte), 1.
Konrektor Wilhelm List,
2. Konrektorin Frau Barbara
Otte-Becker
Damit
der Adventskalender in 2007 für die Schülerinnen und
Schüler nicht wie ein „Terminplan“ aussieht, wurde für
die einzelnen Klassenstufen abwechselnd morgens um 7.30 Uhr eine Adventsmeditation
angeboten (E-mail).
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2008 - Im
Januar 2008 fand eine Volleyball-Schulmeisterschaft der Haupt-
und Realschule statt, in der zur Freude der Schüler drei Siege
der Schülermannschaft und ein Sieg der Lehrermannschaft zu
verzeichnen war (E-mail).
Die
5., 6. und 7. Klassen führten ein Hallenfußballturnier
mit Supercup durch (E-mail).
Durch die gemeinsame
Anstrengung von Gemeinde, Förderverein und Schule wurden zum Wohle
der aktuellen Ausbildung der Schüler 21 neue Computer, mit
Installation der neuesten Software versehen, angeschafft (GN, 22.1.,
und LT,
25.1.2008).
Wie
in jedem Jahr nahmen 161 Schülerinnen und Schüler der
Klassen 7 im April 2008 an der Aktion „Saubere Landschaft“
teil (E-mail)
Das Schulzentrum Lohne unterstützt erneut Hilfsaktionen des
Pallotiner-Ordens in Kamerun mit einem Scheck über 1.300
Euro. Das
Geld stammt zum großen Teil von einem Sponsorenlauf, an dem im
letzten Sommer fast alle Haupt- und Realschüler teilgenommen
haben. Die Spende soll zur Finanzierung von zwei Projekten verwendet
werden. Für 1000 Euro soll ein Koordinator in der
Schreiner-Lehrwerkstatt des Ordens angestellt werden (Betrag für
einen Jahreslohn). Für 300 Euro soll die Werkzeugkiste eines
Schreiners aufgefüllt werden, damit dieser mit Servicearbeiten
seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Das Schulzentrum Lohne
unterstützt seit fast drei Jahren die Arbeit des
Pallotiner-Bruders Bernd
Meyer in Kamerun. Er ist der Sohn des früheren Diakons der
St. Johannes-Kirchengemeinde Wietmarschen, der seit seinem 16.
Lebensjahr dem Orden angehört (GN, 23.4.2008).
Drei
Schulen in der Grafschaft Bentheim
erhalten im Rahmen des Hochschulprofilierungsprogramms eine
zusätzliche
Förderung in Höhe von 26.000 Euro, um dafür einen Sozialarbeiter an
den
Hauptschulen einzustellen. Es handelt sich um die HS Uelsen, die G/H
Wietmarschen und die HS am Schulzentrum Lohne. Zu den Zielen des
Hauptschulprofilierungsprogramms gehört es, Schüler in ihrer
Lern- und
Leistungsmotivation zu stärken und sie gezielt auf den
Übergang in die
Arbeitswelt vorzubereiten. So unterstützen sie die Schüler
beispielsweise bei der Kontaktaufnahme zu Berufsschulen und Betrieben,
sind wichtige Ansprechpartner für die Schüler und
kümmern sich auch um
Schulverweigerer (GN, 3.5., und GW, 7.5.2008).
Eröffnung
des Mini-Spielfeldes am 2. Juli 2008
Das
erste von drei Minispielfeldern in der Grafschaft, die der Deutsche
Fußball-Bund (DFB) finanziert, wurde am Schulzentrum Lohne
eröffnet. Den ersten Pass spielte die frühere
Nationalspielerin Britta Carlson. Der neue Platz kommt der Schule und
dem SV Union zugute. (GN)
Mathewettbewerb
„Känguru“ am Schulzentrum Lohne (Mai/Juni 2008)
116
Schülerinnen und Schüler nahmen an dem zum zweiten Mal
stattfindenden Wettbewerb teil. Dieser Wettbewerb entstand, um Freude
an der Beschäftigung mit der Mathematik zu wecken und zu
festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die
selbständige Arbeit zu fördern (E-mail)
Bei
Übergang von der Schule in den Beruf sollen Jugendliche von Ausbildungspaten
betreut werden. Das Projekt startet als Pilotversuch an den
Hauptschulen im Schulzentrum Deegfeld und Schulzentrum Lohne. Viele
Schüler wissen selbst in Abschlussklassen noch nicht, in welche
Richtung sie beruflich gehen wollen. Hier sollen erfahrene
ehrenamtliche Kräfte Hilfe zur Orientierung geben und gemeinsam
mit den
Schülern ihre Stärken und Schwächen erkunden. Dieses
Projekt wird in
einer Gemeinschaftsinitiative des Landkreises und der Freiwilligen
Agentur in Zusammenarbeit mit dem Grafschafter Comeback, der Stadt
Nordhorn und der Gemeinde Wietmarschen in die Tat umgesetzt. Dieses
Pilotprojekt soll bis zum Sommer nächsten Jahres laufen, dann
sollen
die gemachten Erfahrungen ausgewertet werden. Weitere Informationen
finden Sie unter: www.ausbildungspaten-grafschaft.de
(GN, 9.9.2008).
Die
Gemeinde Wietmarschen setzt große
Bemühungen darin, beide
Hauptschulen als ortsnahe schulische
Einrichtungen zu erhalten. "Seitens der Gemeinde gibt es
keinerlei
Planungen, beide Hauptschulen zusammenzulegen - im Gegenteil, die
Gemeinde unternimmt gemeinsam mit den Schulleitungen Anstrengungen,
durch verschiedene Maßnahmen die beiden Hauptschulen
aufzuwerten",
schreibt Bürgermeister Alfons
Eling
aufgund einer Anfrage der GN. Die Hauptschule Lohne am Schulzentrum
wird weitgehend zweizügg geführt. Lediglich die Klassen 6 und
10 sind
einzügig. In Wietmarschen ist die Klasse 8 noch zweizügig,
die übrigen
Klassen sind einzügig. Die durchschnittliche Schülerzahl pro
Jahrgangsstufe beträgt in Lohne 30, in Wietmarschen 21 (GN,
10.11.2008).
Der Klimaschutzpreis 2008
wurde an die
Schülervertretung des
Schulzentrums Lohne verliehen. Der Preis ist für die Entwicklung
und Umsetzung eines Energiesparkonzepts gedacht (E-mail).
„Fit
For Learning“
Am
29.9.2008 war die Aula des Schulzentrums Lohne bis auf den letzten
Platz gefüllt, denn der Gedächtnisträger Markus
Hofmann, einer der gefragtesten Referenten und Trainer im
deutschsprachigen Raum, zog alle in seinen Bann.
Er
zeigte am Abend den Erwachsenen, sowie am nächsten Morgen im
Unterricht den Schülerinnen und Schülern Strategien für
ein einfacheres Lernen. Auch Vokabeln und Formeln brauchen nicht
auswendig gelernt werden und bleiben gespeichert durch die
„MEMO-MIND-METHODE“. In Bildern und kleinen Geschichten verpackt,
lassen sich Informationen am besten „abspeichern“ (E-mail).
2009 - Die Gemeinde
Wietmarschen rechnet mit bis zu 760.000 Euro an Zuschüssen aus dem
Bundes- und Landeshaushalt im Rahmen der Mittel aus dem Konjunkturpaket II. Hinzu kommt ein
Eigenanteil in Höhe von 129.000 Euro. Dieser Betrag wird durch den
ersten Nachtragshaushalt bereitgestellt. Der Bürgermeister legt
dem Rat einige Vorschläge zur Verwendung der Mittel vor:
- Modernisierung der Technikräume in der Sünte-Marien-Schule,
- Ausstattung von drei Fachräumen am Schulzentrum Lohne mit
interaktiven Whiteboards
(Tafeln, die über einen Stift mit Sender direkt mit
dem Computer verbunden sind),
- Energetische Verbesserung der Schulgebäude und Sporthallen
(Priorität:Mehrzweckhalle in Füchtenfeld,
Turnhalle an der Jahnstraße in Lohne),
- Energetische Sanierung des Aufenthaltsraumes an der Reithalle, des
Heimathauses Lohne oder Dorfgemeinschaftshauses
Nordlohne oder des Jugendtreffs in Lohne,
- Anschluss von Nordlohne an das Breitbandnetz,
- Planung der Ganztagsbetreuung am Schulzentrum Lohne (Ansicht der SPD,
nach Aussage der CDU bestehe jedoch noch kein
Bedarf).
Vor dem Ausbau der Technikräume an der Sünte-Marien-Schule
sollte nach Forderung der SPD zunächst ein Gutachten über die
Zukunft der beiden Hauptschulen in Auftrag gegeben werden; hierzu
sollte es nach Aussage von Bürgermeister Eling zunächst
Gespräche mit den Schulleitungen geben (GN, 12.3.2009).
Im
Rahmen eines bundesweiten EU-Projekttages
besuchte am Montag, 9. März
2009, Herr Reinhold Hilbers,
MdL, das Schulzentrum in seinem
Heimatort Lohne. Einzelne Klassen und Kurse hatten verschiedene
Projekte zum Thema „Europa“ erarbeitet. Auf Stellwänden
wurden Informationen veranschaulicht, wie über Sitten und
Gebräuche unserer Nachbarn. In den drei Unterrichtsstunden, die
Herr Hilbers
gestaltete, erläuterte er die Grundüberzeugung,
dass Europa viel mit uns selbst zu tun hat, denn Kernleistung der EU
ist, dass die Menschen miteinander in Beziehung stehen.
21
Schüler der Haupt- und Realschule erhalten nach absolvierter Ausbildung zu
Mediatoren ihre
Diplome. Ziel der Ausbildung in der AG "Streitschlichtung 2008/09" war
es, die unterschiedlichen Konfliktebenen im Blick auf Sache,
Gefühle und Bedürfnisse zu erkunden und dabei Verhaltens- und
Gesprächsregeln zu entwickeln, um die kommunikativen
Fähigkeiten zu verbessern, die für die Aufgaben als
Streitschlichter erforderlich sind (GN, 3/2009).
Sechs
Landwirte beabsichtigen, eine Biogas-Anlage
zur Stromerzeugung
aufzubauen. Ein Teil des Biogases soll in einem Blockheizkraftwerk bei
der großen Sporthalle verbrannt werden. Dabei soll die
Prozesswärme, ein Abfallprodukt der Stromerzeugung, durch
Heizungsrohre in die Schul- und Sportgebäude geleitet und an sechs
Stellen in die Heizungen eingespeist werden. Nach Berechnungen der
Gemeinde, die fast 280.000 Euro in die Wärmeversorgung investiert,
beträgt die Ersparnis gegenüber den derzeitigen Kosten
für Erdgas 40 Prozent. Das entspricht nach dem derzeitigen
Gaspreis 30.000 Euro, so dass sich die Investitionen in einigen Jahren
amortisieren werden (GN, 13.3.2009). Die offizielle Inbetriebnahme des mit
Biogas betriebenen Blockheizkraftwerkes erfolgt am 19. Juli 2010 (GN,
20.7.2010).
Die
in Kamerun aufgebaute
Schulpartnerschaft mit Bert
Meyer konnte zum Sommer erfolgreich
abgeschlossen werden. In einem Gespräch während der
Projekttage vor den Sommerferien 2009 bedankte sich Bert Meyer für
die Unterstützung beim Aufbau der Schule in Elat-Minkom.
Schüler
des 10. Jahrgangs helfen jüngeren Schülern bei der Anfertigung der Hausaufgaben. In
kleinen Gruppen (max. 5 Schüler) erledigen die Schüler unter
Aufsicht eines Schülers des 10. Jahrgangs ihre Hausaufgaben. Die
älteren Schüler können unterstützen, jedoch keine
Nachhilfe geben. Die Betreuung findet regelmäßig am Dienstag
und Donnertag von 13.15 - 14.45 Uhr statt. Während der ganzen
Betreuungszeit ist Frau Otte-Becker
als Aufsicht und Leitung der Betreuungsguppe anwesend (Homepage).

Das Foto zeigt das Betreuungsteam im Schuljahr 2008/09
Im
Schulzentrum wird die gut 30 Jahre alte Einrichtung und die alte
Sicherheitstechnik der naturwissenschaftlichen
Räume verbessert. Außerdem werden die
Heizungstechnik und die Wärmedämmung erneuert.Die Anschaffung
neuer Medien ist vorgesehen.Die Schule erhält vor allem sogenannte
Whiteboards und Laptops (GN, 22.7.2009).
Seit
1.8.2009 hat das
Schulzentrum ein neues soziales
Projekt: EMBEKO
(Emsland-Bentheim-Kondoa) in Tansania. Es ist ein Projekt des
ev.-luth. Kirchenkreises. Zum Schulprogramm des Schulzentrums Lohne
gehört, dass sich Schüler und Kollegium für ein
soziales Projekt engagieren. Ein soziales Projekt in einem
Entwicklungsland bietet der Schulgemeinschaft die Möglichkeit,
sich mit Fragen der Globalisierung, der Entwicklungshilfe und des
Zusammenlebens in der einen Welt auseinanderzusetzen.
Bei
der Aktion "Achtung Auto" des ADAC
wird mit zahlreichen praktischen Übungen der Zusammenhang zwischen
Geschwindigkeit, Reaktionsweg, Bremsweg und dem daraus folgenden
Anhalteweg vermittelt (GN, 22.8.2009).
Insgesamt 14
Busschüler aus den neunten und zehnten Klassen der
Realschule im Schulzentrum Lohne haben sich zu Buslotsen ausbilden
lassen. Sie sollen dem Busfahrer für eine reibungslose
Beförderung
hilfreich zur Seite stehen und in Konfliktsituationen vermitteln. „Ihr
Einsatz soll zu einer Erhöhung des Sicherheitsempfindens aller
Fahrgäste, besonders natürlich der Busschüler, aber auch
zu einer
Entlastung der Busfahrer führen“, schreibt Schulleiter Josef Wessels (GN,
26.8.2009).
Die Stadtwerke Lingen
haben die Schüler der neun weiterführenden
Schulen in Lingen und Lohne zu einer Aktion eingeladen, mit der einige Stromverteilerkästen
zum kunstvollen Blickfang gestaltet werden sollen.
Die Kästen, meist grau und trist, beschmiert oder wild plakatiert,
sind
oft unansehnlich aber notwendig. An der Aktion der Stadtwerke Lingen
nahmen auch 28
Schüler der Klasse 9b R der Realschule Lohne teil. Zunächst
hatten sie
im Kunstunterricht die Entwürfe für die Stromkästen
erarbeitet. Unter
dem Motto „Energie und Bewegung“ konnten sie ihrer Kreativität
freien
Lauf lassen. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Alexandra Hollenkamp
gestalteten und
bemalten sie in Gruppen die
Verteilerschränke. Die schönsten sollen dann prämiert
und die Schüler mit attraktiven Preisen belohnt werden (GN,
14.9.2009).
Am
29.9.2009 führte
die Theater-AG der
Geschwister-Scholl-Schule Geeste im Schulzentrum
ein Stück zum Thema „Drogen“
auf. „Das Zauberbonbon“
hieß das Stück für Kinder und Jugendliche. Es setzte
sich altersgerecht mit der Drogenproblematik auseinander.
Pater Beda war im Rahmen
des Aktionskreises mit einer Gruppe
junger Brasilianer aus dem Schul-
und Ausbildungsförderprojekt (Escola Saber Viver) von der Ilha
de Deus / Recife am 18. September 2009 zu Gast im Schulzentrum.
In
Rollenspielen und Tanzaufführungen zeigten sie den Schülern
ihre Kultur, Lebensfreude, aber auch die harte Lebenswirklichkeit in
dem Elendsviertel von Recifi im Nordosten Brasiliens.
Mit einem „hartlijk
welkom“ hat Schulleiter Josef
Wessels eine Gruppe von Schülern und Lehren aus der 210
Kilometer
entfernten Partnerschule „Eide College“
in Lohne begrüßt. Wessels
erinnerte an die Anfänge des Austausches mit dem Eide College in
Schijndel und Sint Michielsgestel im Jahr 1984, das damals noch „Mavo
Ruwenberg“ hieß. In ganz Deutschland gehöre dieser Austausch
zur
absoluten Spitzengruppe, was die Dauer der Beziehungen zwischen einer
deutschen und einer niederländischen Schule betrifft, so Wessels. In den vergangenen 25 Jahren haben rund
1250 Schülerinnen und Schüler
teilgenommen. Dabei haben etwa 1000 Familien das Leben der Nachbarn
kennen und schätzen gelernt. „Ich bin heute dankbar und stolz,
dass der
Austausch auch im Jahr 2009 von begeisterten Menschen getragen wird“,
meinte Wessels. Als
kleines Zeichen der Verbundenheit übereichte er ein
Präsent zum Jubiläum an alle verantwortlichen Lehrer. Der
Austausch habe sich dank des persönlichen Engagements der Lehrer
so
positiv entwickelt, stellte Bürgermeister Alfons Eling fest. Er
sei ein
wichtiger Baustein zur Völkerverständigung mit den
Niederlanden. Mit Tänzen und Sketchen auf Deutsch und
Niederländisch unterhielten die
Lohner Schüler ihre Gäste, zu denen auch Alfred Kempe, Leiter des
Eide
College gehörte. Er stellte ebenso die Vorzüge des
Austausches auf wie Jill
Westerhoff.
Außerdem spielte die Lohner Lehrerband (GN, 27.11.2009).
Das Wappen des ELDE collegs
2010
- Lesewettbewerb
Erste Sieger beim diesjährigen Lesewettbewerb
des Deutschen
Buchhandels
in den 6. Klassen auf Kreisebene sind:
in der Gruppe A
(Hauptschulen) : Maximilian Walzog,
Hauptschule Lohne,
in der Gruppe B (Realschulen und Gymnasien): Niklas
Schmidt,
Lise-Meitner-Gymnasium Neuenhaus.
(GN, 31.1. und 8.2.2010)
Spende für Haiti
Die
Klassen 7cR, 8cR und
9bR machten sich in den Wochen vom 1.2.-14.2.10 stark für eine
gemeinsame Spendenaktion an die
Erdbebenopfer Haitis. Die Schüler
der drei Realschulklassen organisierten an unterschiedlichen Tagen
einen Kuchen- und Waffelverkauf am Schulzentrum. Jeweils in der
großen Pause wurde dann das leckere Backwerk unter die
Schüler-
und Lehrerschaft gebracht und alles bis auf das letzte Stück
verkauft. Insgesamt kam eine Spendensumme von beachtlichen 462 €
zusammen, die einer wohltätigen Organisation zugeführt
wurden.
Schulsanitäter
Das Schulzentrum in Lohne hat jetzt 17 Schulsanitäter.
DRK-Ausbildungsleiter Christoph
Hehsling bereitete die Fünft- bis Neuntklässler auf
den Dienst vor. Die Idee hatte die LehrerinThekla Ostermann, der es
dabei auch gelungen ist, die BEK/GEK und OLB mit ins Boot zu holen.
(GN,
3.3.2010)
Ehrenmedaille des VDK
Große
Freude herrscht bei den Schülern und den verantwortlichen
Lehrern der Freiherr-vom-Stein-Realschule in Nordhorn, der Realschule
Emlichheim, des Burg-Gymnasiums Bad Bentheim und des Schulzentrums
Lohne. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichen der
Kreisvorsitzende, Landrat Friedrich
Kethorn, und die Bezirksvorsitzende, Evelyn Kremer-Tandien, den
Schulen die Ehrenmedaille des
Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge für ihr
langjähriges Engagement. (GN, 22.5. und GW, 27.5.2010)
Besuch aus der niederländischen
Partnerschule
Acht
Lehrkräfte der niederländischen
Partnerschule "Elde College" aus Schijndel besuchen das
Schulzentrum. Ein Hauptthema des Treffens sind die unterschiedlichen Zeitenmodelle.
Eine Abteilung des Elde Colleges hat vor drei Jahren den
75-Minuten-Takt eingeführt. Die Schule habe sehr gute Erfahrungen
damit, berichtet Schuldirektor Alfred Kempe. Die
Schüler haben weniger unterschiedliche Fächer an einem Tag,
und es gebe mehr Abwechslung im Unterricht. Außerdem könne
der Lehrer mehr auf einzelne Schüler eingehen. Natürlich sei
es wichtig, die Konzentration der Schüler aufrecht zu erhalten. Josef Wessels berichtet von
ähnlichen Überlegungen an seiner Schule, wobei man an eine
95-Minuten-Schulstunde mit einer individuell vom Lehrer festzulegenden
Fünf-Minuten-Pause denke. Auf Interesse stößt auch der
Ansatz der Niederländer, bestimmte Fächer in einem Halbjahr
intensiv und im nächsten Halbjahr nicht mehr zu unterrichten. (GN,
21.4.2010)
Hip-Hop-Klänge
Elektronische,
plattdeutsche
Hip-Hop-Klänge sind in der Aula des Schulzentrums zu
hören. "De Fofftig Penns" aus
Bremen gelten als Begründer des plattdeutschen Elektro-Hip-Hop.
"Platt leevt" - das stellt die Gruppe eindrucksvoll mit ihren
Sprechgesängen durch das Megafon unter Beweis und räumt dabei
kräftig mit Klischees bezüglich der Niederdeutschen Sprache
auf. Frech, regional und modern kommt in den Texten die niederdeutsche
Regionalsprache mit elektronischen Hip-Hop-Klängen zusammen. Mit
ihren Auftritten wirbt die Band nicht nur für die Förderung
der Regionalsprache, sondern gleichzeitig auch für den im
kommenden Jahr stattfindenden landesweiten plattdeutschen Bandcontest.
Gefördert wird das Projekt unter der Schirmherschaft des
Niedersächsischen Kultusministeriums von der
Plattdüütsch-Stiftung Nedersassen. (GN,2.9.2010)
Buslotsen
Ihre Ausbildung
zum Buslotsen
haben 16 Schüler am Schulzentrum abgeschlossen. Edgar Eden,
Verkehrssicherheitsberater der Nordhorner Polizei, überreichte
ihnen ihre Zertifikate sowie ein neongrünes Schlüsselband,
das die Jugendlichen als Buslotse ausweist. (GN,29.9.2010)
„Klicksalat“
„Klicksalat“
war das
Thema in einem Eltern- und
Schülertraining, zu dem auf Vorschlag
der Elternratsvorsitzenden Frau Schallenberg mit der Firma Landwehr
aus Wietmarschen-Lohne am 23. u. 24. September 2010 geladen hatten. Die
Veranstaltungen verliefen sehr praxisnah zum Umgang mit den neuen
Medien. Eltern und Schüler wurden intensiv über die Gefahren durch Internet,
PC und Handy informiert.
Siegerin
Lena Binding,
Schülerin
der Kl. 9cR, hatte am Tag der offenen
Tür der GBS Nordhorn an
einem Quiz teilgenommen und wurde als Siegerin ermittelt. Sie konnte
am 19.11.2010 den Preis entgegennehmen: Eine
Fahrsicherheitsprüfung
der gesamten Klasse bei der DEULA in Nordhorn-Hesepe.
Bau einer Mensa
Der Rat der Gemeinde
Wietmarschen beschließt einstimmig, dass beim Schulzentrum
Lohne eine Mensa gebaut werden
soll, damit zu Beginn des kommenden Schuljahres der Ganztagsbetrieb
starten kann. Hier sollen 100 Essen, auch für die Grundschule,
ausgegeben werden, in einem weiteren Schritt kann die Ausgabe auf 150
oder noch mehr Essen erhöht werden. Der Kostenrahmen liegt bei
etwa 500.000 Euro. Bislang gibt es nur einen ersten Entwurf (GN,
25.9.2010). Die Planung wurde noch einmal geändert, um sie an das
vorhandene Gebäudebild anzupassen (GN, 23.12.2010)

2011 - Tanzgruppe
der Haupt- und
Realschule
Bei
einer Feier zum Weltfrauentag, die die
kdf-Lohne, die Frauenunion und die Landfrauen arrangiert hatten, machte
die Tanzgruppe der Haupt- und
Realschule
den Auftakt. Die Mädchen der fünften Klassen zeigten mit der
eindrucksvollen Performance, was sie in der Tanz-AG unter Regie von Vera Niehoff und Annkathrin Mensing
einstudiert hatten. Auch als Schulband erhielten sie anhaltenden
Applaus. (GN, 15.3.2011)
Start in
die Berufsausbildung
Damit jeder Jugendliche beim Start in die Berufsausbildung eine
faire Chance erhält, hat das Bundesministerium für
Bildung und Forschung mit der Agentur für Arbeit die Initiative "Abschluss und Anschluss -
Bildungsketten bis his hin zum Ausbildungsabschluss" gestartet.
Aus der Grafschaft Bentheim nehmen vier Schulen teil, darunter das Schulzentrum Lohne. Das Programm
richtet sich speziell an Hauptschüler ab der Klasse 8, deren
Ausbildungsfähigkeit und Ausbildungsbereitschaft gefördert
werden soll. (GN, 16.5.2011)
Land
genehmigt Ganztagsschulbetrieb
Die neue Ganztagsschule erhält entsprechend ihrer Größe
zusätzliche Lehrerstunden zur Umsetzung ihres
Ganztagsschulkonzeptes. Grundsätzlich ist das Ganztagsangebot
freiwillig und wird an drei oder vier Tagen angeboten. Dabei
übernimmt die Gemeinde die
Kosten nicht nur für den Neubau der Mensa, sondern auch die laufenden
Kosten für die höheren
Stundenzahlen der Sekretärinnen. Die Mensa bietet etwa 100
Schülern Platz und wird ungefähr 600.000 Euro kosten. (GN,
27.5.2011)
Fahrsicherheitsdemonstration
Die Klasse 9 der Realschule
Lohne hatte
anlässlich der Tage der offenen Tür im November des letzten
Jahres eine Fahrsicherheitsdemonstration
auf dem EUVA-Gelände in Nordhorn-Hesepe gewonnen. Jetzt
wurde der GBS-Hauptpreis einer Tombola
eingelöst. Die Schüler machten daraus eine Klassenfahrt mit
dem Fahrrad. Zusammen mit dem Klassenlehrer B. Grubbe nahmen alle an
den Fahrübungen mit dem Fahrtrainer W. Schwarz teil. (E-Mail-
GBS)
Eröffnung
der Mensa
Am Schulzentrum in Lohne ist die neue Mensa eröffnet worden. Dort
sollen in Zukunft bis zu 100
Jugendliche von Haupt- und Realschule zu Mittag essen
können. Auch die Kinder der benachbarten Grundschule erhaltendort
eine warme Mahlzeit. Die Baukosten
der Mensa liegen bei rund 600 000 Euro. Die feierliche
Eröffnung erfolgte mit einem gemeinsamen
Mittagessen von Offiziellen und Schülern. Die Speisen
werden von der Catering-Firma
"Apetito" aus Rheine geliefert. Die Hauptspeisen werden in
Dampfgargeräten aufgewärmt. Beilagen und Nachtisch werden
frisch zubereitet. (GN,9.9. und 10.9.; SZ, 11.9.2011)
Keine
Oberschule im August 2012
Das Schulzentrum Lohne mit Haupt- und Realschule wird zum 1.8.2012
voraussichtlich noch nicht in eine Oberschule umgewandelt. Das
zeichnete sich in einer Info-Veranstaltung zum Thema Oberschule ab.
Dazu waren Eltern, Lehrer und Mitarbeiter der Wietmarscher
Schulen eingeladen. In Anwesenheit von Bürgermeister Alfons Eling als Vertreter
des Schulträgers referierte der RSchD Udo Timann über die
Neuerungen des Schulsystems. Schulleiter Josef Wessels machte
deutlich, dass er die Oberschule für richtig halte. Mit der
Einführung solle noch gewartet werden, bis erste Erfahrungen
anderer Schulen vorlägen. (GN, 19.10.2011)
2012
-
Bürgermeister Eling zur Oberschule
Beim GN-Jahresgespräch
führt Bürgermeister Eling
aus:
Für die Bildung einer Oberschule im Ortsteil Lohne gebe es genügend Schüler. Die
Meinungsbildung bei den Lehrern und Eltern sei aber noch nicht
abgeschlossen. Zum nächsten Schuljahr seien daher noch
nicht mit einem Antrag zu rechnen. "Zunächst sollen die Erfahrungen bereits eingerichteter
Oberschulen abgewartet werden, bevor dann eventuell zum
Schuljahr 2013/14 ein Antrag gestellt wird", gibt sich Eling
zurückhaltend.(GN,3.2.2012, siehe auch: GN, 29.12.2011)
SPD:
Eling bei Einrichtung einer Oberschule zu zögerlich
Zu zögerlich verhält sich Bürgermeister Alfons Eling
nach Auffassung der SPD in der
Frage nach der Einrichtung einer Oberschulein Lohne. Sie
befürworten die Zusammenlegung
von Realschule und Hauptschule. Umzu erfahren, wie das Interesse
und die Akzeptanz bei den Eltern ausfällt, fordert die SPD
eine Umfrage. Zudem habe man
sich eine offenere Diskusion gewünscht. "Wir wünschen
uns auch einen gymnasialen Zweig in
Lohne, vielleicht als Außenstelle eines anderen
Gymnasiums", sagt Ortvorsitzender André Olthoff. Die
Schülerzahlen dürften für ein solches Angebot
ausreichen. (GN, 15.2.2012)
Heimatfreunde
arbeiten mit Schulen zusammen
Der Heimatverein Lohne wird auch in diesem Jahr wieder einiges mit und
für alle Lohner unternehmen. Neben den bekannten Veranstaltungen
wird es auf Anregungen der Lehrerschft auch neue Kooperationen mit den Lohner Schulen
geben. (GN, 3.3.2012)
Vandalismus
am Lohner Schulzentrum
Auf dem Gelände des Schulzentums in Lohne ist es zu mehreren Sachbeschädigungen
gekommen. Das hat die Polizei jetzt mitgeteilt. Zum einen wurde an
einem auf der Rückseite des Gebäudes aufgestellten
Schulcontainer eine Kunststoffblende
eingetreten. Weiterhin zerstörten unbekannte Täter eine Glasscheibe einer Bushaltestelle am
Parkplatz des Schulzentrums, das unmittelbar an der Hauptstraße
in Lohne liegt. (GN, 27.3.2012)
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Quellen:
- Aktenordner mit
Zeitungsausschnitten und
anderen
Unterlagen der Schule als Weiterführung der Schulchronik
(Daten im Text angegeben; LT = Lingener Tagespost, GN = Grafschafter
Nachrichten)
- Artikel aus der
örtlichen Presse, im Text angegeben
- Informationen der
Schule; durch E-mail übermittelt von Alexandra Sundhoff und Anni
Roing
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