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Volksbank
kooperiert mit Grafschafter Schulen
Acht
Kooperationen mit Schulen aus dem Landkreis hat die Grafschafter
Volksbank am 15.September 2009 in einer Feierstunde besiegelt. Im
Rahmen des Projektes „Partnerschaften
zwischen Schulen und Unternehmen“
unterzeichneten die Schulleitungen der Realschule und des
Burggymnasiums aus Bad Bentheim, der Realschule Schüttorf, des
Evangelischen Gymnasiums Nordhorn, der Freiherr-vom-Stein-Realschule
Nordhorn, der Hauswirtschaftlich Berufsbildenden Schulen Nordhorn,
des Lise-Meitner-Gymnasiums Neuenhaus und des Gymnasiums Emlichheim
entsprechende Kooperationsverträge. Damit sind nach den Worten
der Geschäftsführerin der Grafschafter
Wirtschaftsvereinigung, Jutta
Lübbert, in den vergangenen zwei
Jahren im Landkreis nun insgesamt 22 solcher Schulpartnerschaften mit
heimischen Unternehmen entstanden (Siehe: Liste der
Schulpartnerschaften )
Die neuen
Kooperationspartnerschaften regeln Details
einer engeren
Zusammenarbeit zwischen den Schulen und der Volksbank mit dem
Ziel,
die Schüler bei der Auswahl ihres künftigen
Ausbildungsberufs zu unterstützen. Darüber hinaus wird die
Grafschafter Volksbank die Themen Wirtschaft und Schule,
Netzwerkmöglichkeiten und Förderung von Pädagogen in
den Vereinbarungen zusätzlich aufnehmen.
„Wir messen
dem Projekt hausintern einen hohen
Stellenwert bei“, sagte Jürgen
Timmermann, Vorstandsmitglied der Grafschafter Volksbank, bei
der
Unterzeichnung der Verträge. Der Bank sei wichtig, „dass sich
lebendige Partnerschaften zwischen uns und den Schulen entwickeln“.
Ziel sei, „Brücken über die acht einzeln bestehenden
Kooperationen hinaus zu schlagen“ und ein „lebendiges Netzwerk“
aufzubauen, in dem „alle die Möglichkeit erhalten, voneinander
zu lernen und zu profitieren“.
Allen Partnerschaften
gemeinsam ist, dass sie das gegenseitige Verständnis fördern
möchten. Schüler und Lehrkräfte sollen einen besseren
Einblick in die
Arbeitsabläufe einer Bank erhalten. Die Bank
kann aktiven Einfluss auf die Unterrichtsgestaltung nehmen. Das Thema
„Wirtschaft“ soll laut Aussage von Michael Weggebakker,
Prokurist
bei der Grafschafter Volksbank, verstärkt Thema im Unterricht
werden: „Wir möchten gemeinsam mit den Schülern Themen
wie „Raus aus der Schuldenspirale“ oder „Kontoführung“
im Unterricht besprechen. Auch möchten wir den Schülerinnen
und Schülern unsere Arbeitswelt vorstellen und auf hausinterne
Ausbildungsmöglichkeiten aufmerksam machen. Durch Praktika oder
Betriebsbesichtigungen haben sie die Möglichkeit, Anforderungen,
die wir an unsere Auszubildenden stellen, kennenzulernen.“
Dass
das Thema „Ökonomische Bildung“
noch stärker Einzug in
den Unterricht an den Schulen hält und die Berufsorientierung
zur „schulischen Gesamtaufgabe“ wird, ist das Ziel von Prof. Dr.
Dr. Hans Kaminski,
Leiter des Instituts für Ökonomische
Bildung an der Universität Oldenburg: „Ohne ein Grundwissen
über wirtschaftliche Zusammenhänge lässt sich die Welt
von heute kaum verstehen und ist eine Mitwirkung an
gesellschaftlichen Veränderungsprozessen schwierig.“
Kaminski
hielt als Gastredner einen Vortrag zum Thema „Die Bedeutung des
Praxisbezugs für die Berufsorientierung und für
Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen“. Seine These:
Berufsorientierung ist
eine „Querschnittsaufgabe“, die
institutionell in der Schule abgesichert und mit „anderen
Lernorten“ wie Unternehmen „systemisch“ vernetzt werden muss.
Das von der Wirtschaftsvereinigung
und dem Landkreis
initiierte Projekt „Partnerschaften zwischen Schulen und
Unternehmen“ setzt genau dort an. Die Schüler werden in ihrer
schulische Ausbildung relativ früh mit dem Thema „Wirtschaft“
konfrontiert.
Quelle: GN,
17.9.2009
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