Aktion Schutzengel
"Schutzengel"
werden junge Leute genannt, die andere Jugendliche davon abhalten
wollen, Auto zu fahren, wenn diese Alkohol getrunken oder Drogen
genommen haben. Das ist nicht nur verboten, sondern auch
gefährlich. Immer wieder passieren schwere Verkehrsunfälle,
an denen Fahranfänger unter Alkoholeinfluss beteiligt sind. Damit
diese Unfälle weniger werden, hat die Polizei in der Grafschaft
Bentheim und im holländischen Twente die "Aktion Schutzengel" gegründet.
Mit ersten Erfolgen: Die Zahl der Unfälle mit jungen Toten ist
seitdem tatsächlich zurückgegangen.
Die "Schutzengel" werden auf ihre Aufgabe vorbereitet mit einem
Fahrsicherheitstraining, Erste-Hilfe-Kursen und mit einem
Mutmach-Training. Denn es ist nicht immer einfach, mit betrunkenen
Menschen zu reden und sie vom Autofahren abzuhalten.
Die "Aktion Schutzengel"
wurde Anfang März 2010 neu gestartet. 16- bis 24-jährige
können sich im Internet unter der Adresse "www.aktion-schutzengel.de"
anmelden und erhalten dann ihren "Schutzengel"-Ausweis, der
zunächst ein Jahr lang gültig ist und mit dem man etwa in
Diskotheken, Gaststätten und auf Landjugendfesten ein
Freigetränk ohne Alkohol erhält.
Bei einer Verlosung der
"Aktion Schutzengel" haben drei junge Grafschafterinnen Preise gewonnen. Sie hatten sich im
Schulunterricht mit der Problematik befasst, junge Erwachsene vor
Autofahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss zu bewahren, und sich auf
der Internetseite des Präventionsprojektes als "qualifizierte
Schutzengel" angemeldet. Judith-Marlen
Woltmann aus Schüttorf erhielt einen MP3-Player, Martina Hüsken aus
Lohne und Christin Wintering
aus Nordhorn ein PC-Spiel (GN, 30.4., 4.5. und 3.6.2010).
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