Grafschafter Schulgeschichte

Schöltien 

Wielen

Schule Hesepe 

1960

Gymnasium

Nordhorn 1960

Alte Schule Lage 

1691 - 1960

Schule Achterberg

ca. 1935

Schule Wilsum 

um 1900

Kirchschule Schüttorf um 1900

Aktuelles über Schulen in der Grafschaft

Schulessen

1. Gutes Essen in der Schule - 50 Landfrauen klären Kinder über Ernährung auf
2. Hygieneleitfaden für die Verpflegung an Schulen

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1. Gutes Essen in der Schule

50 Landfrauen klären Kinder über Ernährung auf

"Zum Programm einer Ganztagsschule, von denen es bereits etliche in der Grafschaft Bentheim gibt, gehört neben der Ganztagsbetreuung und -Bildung der Schüler auch die Bereitstellung eines attraktiven Mittagessens, das den ernährungsphysiologischen Bedürfnissen eines heranwachsenden Menschen entspricht. Dieses zu gewährleisten, haben sich die Grafschafter Landfrauen zur Aufgabe gemacht. Grafschaftweit wurden in den letzten Jahren immer mehr Schulen zu Ganztagsschulen umgestaltet und immer mehr Frauen finden in den dort entstandenen Mensen eine herausfordernde Aufgabe. Dort gilt es nicht nur eine gesunde und ausgewogene Mahlzeit zuzubereiten, auch das soziale Miteinander soll dabei gestärkt und die Kommunikation gefördert werden.

Bei einem Treffen aller in Grafschafter Schulmensen beschäftigten Frauen erklärte die Landfrau Hildegard Kuhr: „In einer Zeit, in der gemeinsame Mahlzeiten in den Familien in kultivierter Atmosphäre oder die Einnahme eines häuslichen Frühstücks keine Selbstverständlichkeit mehr sind, bietet die Schulverpflegung die Möglichkeit und Chance, ein gesundheitsförderndes Essverhalten zu lernen und zu festigen.“

Den Anfang einer Ganztagsschule machte vor sieben Jahren die Grund- und Hauptschule Gildehaus. Heute arbeiten rund 50 Frauen an 16 Schulen in der ganzen Grafschaft und beschäftigen sich in Arbeitsgemeinschaften (AG’s) mit den Kindern mit dem Thema Ernährung und Hauswirtschaft. Die Verpflegung der Schüler ist aber an den Schulen unterschiedlich. Die meisten arbeiten inzwischen nach einem Mischküchensystem: Tiefkühlkost wird durch frische Zutaten ergänzt und aufgewertet. Den Speiseplan erstellen die Frauen selber. Sie können so auf die Wünsche der Schüler individuell eingehen. Die Mahlzeiten werden in den Küchen der Mensen mittags frisch auf- und zubereitet und ohne nochmaliges Aufwärmen serviert.

Hildegard Kuhr und Alide Kolde, Ansprechpartnerinnen für die Landfrauen in der Ober- beziehungsweise Niedergrafschaft, sind zufrieden mit der Entwicklung an den Grafschafter Schulen. „Etwa 1000 Essen werden jeden Tag an die Schulkinder ausgegeben“, sagt Kuhr. Dabei werden die Essen nicht nur ausgeteilt, die Frauen gehen auch auf die Wünsche der Kinder ein, betont sie und hofft, dass die Kinder diese Esskultur mit ins Erwachsenenalter nehmen.

Die Landfrauen sind aber auch über ihre Mensa-Tätigkeit hinaus sehr engagiert, wenn es um die gesunde Ernährung von Kindern geht: Das Projekt „Kochen mit Kindern“, Ferienpassaktionen, Koch-AG’s sowie der „Ernährungsführerschein“ werden von vielen Landfrauen angeboten. Damit tragen sie bei den Kindern nicht nur zu einem besseren Verständnis für Lebensmittel, deren Zubereitung und gesunde Ernährung bei, sie verdeutlichen auch, wie vielseitig Hauswirtschaft sein kann und das es sich bei diesem Beruf keinesfalls um ein Auslaufmodell handelt". (Quelle: GN, 24.6.2011)

2. Hygieneleitfaden für die Verpflegung an Schulen