Schulessen
1. Gutes Essen in der Schule - 50 Landfrauen
klären Kinder über Ernährung auf
2. Hygieneleitfaden
für die Verpflegung an Schulen
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1. Gutes Essen in der Schule
50 Landfrauen klären Kinder
über Ernährung auf
"Zum Programm einer
Ganztagsschule, von denen es bereits etliche in der Grafschaft
Bentheim gibt, gehört neben der Ganztagsbetreuung und -Bildung
der Schüler auch die Bereitstellung
eines attraktiven
Mittagessens, das den ernährungsphysiologischen
Bedürfnissen
eines heranwachsenden Menschen entspricht. Dieses zu
gewährleisten,
haben sich die Grafschafter Landfrauen zur Aufgabe gemacht.
Grafschaftweit wurden in den letzten Jahren immer mehr Schulen zu
Ganztagsschulen umgestaltet und immer mehr Frauen finden in den dort
entstandenen Mensen eine herausfordernde Aufgabe. Dort gilt es nicht
nur eine gesunde und ausgewogene Mahlzeit zuzubereiten, auch das
soziale Miteinander soll dabei gestärkt und die Kommunikation
gefördert werden.
Bei
einem Treffen aller in Grafschafter
Schulmensen beschäftigten
Frauen erklärte die Landfrau Hildegard Kuhr: „In einer
Zeit,
in der gemeinsame Mahlzeiten in den Familien in kultivierter
Atmosphäre oder die Einnahme eines häuslichen
Frühstücks
keine Selbstverständlichkeit mehr sind, bietet die
Schulverpflegung die Möglichkeit und Chance, ein
gesundheitsförderndes Essverhalten zu lernen und zu festigen.“
Den
Anfang einer Ganztagsschule machte vor sieben Jahren die Grund- und
Hauptschule Gildehaus. Heute arbeiten rund 50 Frauen an 16
Schulen in
der ganzen Grafschaft und beschäftigen sich in
Arbeitsgemeinschaften (AG’s) mit den Kindern mit dem Thema
Ernährung und Hauswirtschaft. Die Verpflegung der Schüler
ist aber an den Schulen unterschiedlich. Die meisten arbeiten
inzwischen nach einem Mischküchensystem: Tiefkühlkost wird
durch frische Zutaten ergänzt und aufgewertet. Den Speiseplan
erstellen die Frauen selber. Sie können so auf die Wünsche
der Schüler individuell eingehen. Die Mahlzeiten werden in den
Küchen der Mensen mittags frisch auf- und zubereitet und ohne
nochmaliges Aufwärmen serviert.
Hildegard
Kuhr und Alide Kolde,
Ansprechpartnerinnen
für die Landfrauen in
der Ober- beziehungsweise Niedergrafschaft, sind zufrieden mit der
Entwicklung an den Grafschafter Schulen. „Etwa 1000 Essen werden
jeden Tag an die Schulkinder ausgegeben“, sagt Kuhr. Dabei werden
die Essen nicht nur ausgeteilt, die Frauen gehen auch auf die
Wünsche
der Kinder ein, betont sie und hofft, dass die Kinder diese Esskultur
mit ins Erwachsenenalter nehmen.
Die
Landfrauen sind aber auch über ihre Mensa-Tätigkeit hinaus
sehr engagiert, wenn es um die gesunde Ernährung von Kindern
geht: Das Projekt „Kochen mit Kindern“,
Ferienpassaktionen,
Koch-AG’s sowie der „Ernährungsführerschein“ werden
von vielen Landfrauen angeboten. Damit tragen sie bei den Kindern
nicht nur zu einem besseren Verständnis für Lebensmittel,
deren Zubereitung und gesunde Ernährung bei, sie verdeutlichen
auch, wie vielseitig Hauswirtschaft sein kann und das es sich bei
diesem Beruf keinesfalls um ein Auslaufmodell handelt". (Quelle: GN,
24.6.2011)
2. Hygieneleitfaden
für die Verpflegung an Schulen
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