Grafschafter Schulgeschichte

Schöltien 

Wielen

Schule Hesepe 

1960

Gymnasium

Nordhorn 1960

Alte Schule Lage 

1691 - 1960

Schule Achterberg

ca. 1935

Schule Wilsum 

um 1900

Kirchschule Schüttorf um 1900

Einzelbericht zur Bildungspolitik

Berufsberatung durch Rotary-Clubs

Rotary Clubs starten Aktion „Meet the Professionals“

"Lang ist der Weg durch Lehren und wirksam durch Beispiele“, so der römische Dichter Seneca vor rund 2000 Jahren. Von den vier Rotary Clubs Lingen, Meppen, Uelsen und Bentheim wurde diese Erkenntnis in die Praxis umgesetzt. Die vier Clubs bieten interessierten Schülern eine individuelle Berufsinformation rund um die Uhr an.
Die Berufsinformation ist nicht vergleichbar mit der Berufsinformation wie sie beispielsweise durch die Arbeitsagentur erfolgt. Das Projekt setzt einen Schritt später an. Haben die Schüler eine gewisse Berufsvorstellung und sind sich nicht sicher, ob das der Traumberuf ist, so können sie sich einen „Berater“ des Projektes „Meet the Professionals“ vermitteln lassen. Das Projekt funktioniert nur in Zusammenarbeit mit den Schulen, so der Koordinator des Projektes Dr. Jens van Bebber des RC Bentheim: „In den angeschlossenen Schulen werden die Schüler auf das Angebot aufmerksam gemacht. Mit der persönlichen PIN, die die Schüler an ihren Schulen erhalten, können sie auf über 130 Berater zugreifen: Die Berater sind Mitglieder aus den unterschiedlichen Berufssparten der vier Rotary Clubs“
Über die Homepage www.rotary-mtp.de gelangen die Schüler in die Region Ems-Vechte. Hier stehen dann die möglichen Berufe zur Auswahl. Die Internetseite wurde von einer Berliner Softwareschmiede erstellt. Ansprechender Aufbau der Homepage, einfach zugänglich und auch mit Gimmicks versehen, beispielweise die Zuordnung von Zitaten zu den einzelnen Berufen oder ein Berufs-Memory mit Bildern.

Haben die Schüler ihren Wunschberuf auf der Seite gefunden, senden sie eine E-Mail mit den eigenen Kontaktdaten an das System. „Wir suchen dann aus unseren Mitgliedern den passenden Berater aus. Per E-Mail erhalten die Schüler die Kontaktdaten des Beraters,“ berichtet Dr. van Bebber weiter. Einem persönlichen Gespräch am Arbeitsplatz des Beraters, nach vorausgehender Terminabsprache, steht nun nichts mehr im Wege. „So können die Schüler auch gleich die Arbeitsumgebung kennen lernen“, sagt Dr. van Bebber. Wenn dann das Gespräch stattfindet, kann dieses nach Wunsch der Schüler gestaltet werden. Wichtig ist nur, dass sie vorher wissen, was sie vom Berater erfahren möchten, damit der Berater ihnen gute Tipps geben kann (GN, 8.5.2010)