Berufsberatung
durch Rotary-Clubs
Rotary Clubs
starten Aktion „Meet the Professionals“
"Lang
ist der Weg durch Lehren und wirksam durch Beispiele“, so der
römische Dichter Seneca
vor rund 2000 Jahren. Von den vier
Rotary Clubs Lingen,
Meppen, Uelsen und Bentheim wurde diese
Erkenntnis in die Praxis umgesetzt. Die vier Clubs bieten
interessierten Schülern eine individuelle
Berufsinformation rund
um die Uhr an.
Die Berufsinformation ist nicht vergleichbar mit
der Berufsinformation wie sie beispielsweise durch die Arbeitsagentur
erfolgt. Das Projekt setzt einen Schritt später an. Haben die
Schüler eine gewisse Berufsvorstellung und sind sich nicht
sicher, ob das der Traumberuf ist, so können sie sich einen
„Berater“ des Projektes
„Meet the Professionals“ vermitteln
lassen. Das Projekt funktioniert nur in Zusammenarbeit mit den
Schulen, so der Koordinator des Projektes Dr. Jens van Bebber des RC
Bentheim: „In den angeschlossenen Schulen werden die Schüler
auf das Angebot aufmerksam gemacht. Mit der persönlichen PIN,
die die Schüler an ihren Schulen erhalten, können sie auf
über 130 Berater zugreifen: Die Berater sind Mitglieder aus den
unterschiedlichen Berufssparten der vier Rotary Clubs“
Über
die Homepage www.rotary-mtp.de gelangen
die Schüler in die
Region Ems-Vechte.
Hier stehen dann die möglichen Berufe zur
Auswahl. Die Internetseite wurde von einer Berliner Softwareschmiede
erstellt. Ansprechender Aufbau der Homepage, einfach zugänglich
und auch mit Gimmicks versehen, beispielweise die Zuordnung von
Zitaten zu den einzelnen Berufen oder ein Berufs-Memory mit Bildern.
Haben die Schüler ihren Wunschberuf auf der Seite
gefunden, senden sie eine E-Mail mit den eigenen Kontaktdaten an das
System. „Wir suchen dann aus unseren Mitgliedern den passenden
Berater aus. Per E-Mail erhalten die Schüler die Kontaktdaten
des Beraters,“ berichtet Dr. van Bebber weiter. Einem persönlichen
Gespräch am Arbeitsplatz des Beraters, nach vorausgehender
Terminabsprache, steht nun nichts mehr im Wege. „So können die
Schüler auch gleich die Arbeitsumgebung kennen lernen“, sagt
Dr. van Bebber.
Wenn dann das Gespräch stattfindet, kann dieses
nach Wunsch der Schüler gestaltet werden. Wichtig ist nur, dass
sie vorher wissen, was sie vom Berater erfahren möchten, damit
der Berater ihnen gute Tipps geben kann (GN, 8.5.2010)
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