Grafschafter Schulgeschichte

Schöltien 

Wielen

Schule Hesepe 

1960

Gymnasium

Nordhorn 1960

Alte Schule Lage 

1691 - 1960

Schule Achterberg

ca. 1935

Schule Wilsum 

um 1900

Kirchschule Schüttorf um 1900

Einzelberichte zur Grafschafter Schulgeschichte

Planspiel Börse der Sparkassen

Junge Menschen lernen den Kapitalmarkt kennen

Mehr als eine viertel Millionen Schülerinnen und Schüler in rund 40.000 Teams beteiligen sich jährlich am bundesweiten Planspiel Börse der Sparkassen, wenn es darum geht, ein fiktives Startkapital durch geschickte An- und Verkäufe von Wertpapieren zu vermehren.

Junge Menschen mit der Funktionsweise der Wirtschaft vertraut machen, das ist das Ziel des „Planspiel Börse“. Das Spiel wurde von Börsenfachleuten in enger Zusammenarbeit mit Pädagogen entwickelt. Anschaulich und spielerisch bekommen die Teilnehmer Antworten auf wichtige Fragen zum Wirtschaftsgeschehen: Wie hängen Konjunkturentwicklung und Kapitalmärkte zusammen? Wie reagieren die Kurse auf Unternehmensentscheidungen? Was passiert auf dem Parkett der großen Weltbörsen und was beim Computer-Handel?

Das Planspiel Börse ist eine moderne Interpretation des Auftrags der Sparkassen zur Wirtschaftserziehung und zugleich ein wichtiger Bestandteil des umfangreichen wirtschaftskundlichen Angebots, das die Sparkassen für die Schulen bereit halten.

Im Jahr 2009 startet das Planspiel Börse mit dem neuen inhaltlichen Schwerpunkt "Nachhaltigkeit". Dieser trägt dazu bei, wirtschaftliche Vorgänge und Handlungsweisen von Unternehmen zu bewerten. Die Teilnehmer lernen, sich mit ökomenischen Fragen kritisch auseinander zu setzen und daraus Entscheidungen für ihr Depot zu entwickeln.

Eine Nachhaltigkeitsauswertung der Depots vermittelt die Bedeutung von nachhaltigem und langfristigem Anlageverhalten bei Wertpapieren. Vertiefend werden Textbeiträge, ein Webbased Training sowie Diskussionen im Forum für die Schüler angeboten.

Die Teilnehmer werden dadurch für Nachhaltigkeit sensibilisiert, lernen verantwortlicher mit Geld umzugehen und ihre Finanzen besser zu planen. Das Grundprinzip bleibt gleich:

Wie funktioniert das Spiel?

Die Schüler schließen sich zu Spielgruppen zusammen. Für jede Spielgruppe wird ein Wertpapierdepot mit einem fiktiven Startkapital von 50.000 Euro eingerichtet. Mit diesem Kapital tätigen die Gruppen 10 Wochen lang Käufe und Verkäufe. Auswählen können sie aus einer Liste von 175 Wertpapieren. Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schülern an allgemein- und an berufsbildenden Schulen. Sieger sind die Spielgruppen, die am letzten Börsentag mit ihrem Spielkapital durch geschickte Anlagen den höchsten Gewinn erzielt haben.

Was gibt es zu gewinnen?

Als Preise winken Geld- und Sachpreise auf Regional-, Landes- und Bundesebene und für die sechs bundesbesten Teams zusätzlich eine Einladung zur Siegerehrung nach Berlin. Das beste deutsche Team erhält außerdem eine Reise zum europäischen Siegerevent, 2009 ein Wochenende in Italien mit den Siegern aus allen teilnehmenden Ländern

Wann geht es los?

Das Planspiel Börse der Sparkassen startet jährlich im Herbst.

Wo gibt es weitere Informationen:

Interessierte Schülerinnen und Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen können sich an ihre Lehrer oder die Sparkasse wenden. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.planspiel-boerse.de.

Quellen: Internet; GW, 23.9.; Vechte-Kurier, 5.10.2009)


Start 2011
Das Planspiel Börse geht im Jahr 2011 am 4. Oktober in die 29. Spielrunde. Am letzten Börsentag der Spielrunde am 14. Dezember stehen die Sieger fest. Die Teilnehmer erhalten anhand des Jahresthemas "Stadt" Denkanstöße zum Thema Nachhaltigkeit. Die Hälte der Unternehmenswerte  aus der Wertpapierliste ist in bekannten Nachhaltigkeitsindizes vertreten. Diese Werte berücksichtigen neben ökomenischen Faktoren zusätzlich ökologische und soziale Aspekte.
Die Sparkassen wollen mit dem Planspiel Börse dazu beitragen, die Wirtschaftskenntnisse Jugendlicher zu verbessern. Es ermuntert sie, sich aktiv mit den Kapitalmärkten und dem aktuellen Wirtschaftsgeschehen auseinander zu setzen (GN, 16.9; SZ, 18.9.2011).