Die Eingangsstufe an der
Altendorfer Grundschule
Kinder
aus dem ersten und zweiten Schulbesuchsjahr leben und lernen gemeinsam
in einer Klasse.
Neu:
Seit dem 1. Februar 2010 ist die Schule offiziell eine von zehn
niedersächsischen Hospitationsschulen für die Eingangsstufe.
Das
Kultusministerium unterstützt und fördert Schulen, die die
jahrgangsübergreifende Eingangsstufe einführen wollen. Um den
Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit zu geben, sich den
Unterricht
in Schulen mit Eingangsstufen anzusehen und Fragen zu klären,
wurden
insgesamt zehn Schulen als Hospitationsschulen benannt.
Schon
oft hatte die Schule Besuch in ihren E-Klassen. Die offizielle
Anerkennung
durch das Kultusministerium stellt eine Bestätigung der
gelungenen Arbeit in den Eingangsstufenklassen dar.
Was bedeutet
Eingangsstufe?
Das
Konzept der "Eingangsstufe" wird vom Kultusministerium des Landes
Niedersachsen ausdrücklich unterstützt und gefördert:
"Das
Gesetz zur Weiterentwicklung des Schulwesens (Niedersächsisches
Schulgesetz) ermöglicht es den Grundschulen, mit Beginn des
Schuljahres
2003/2004 den 1. und 2. Schuljahrgang als pädagogische Einheit
(Eingangsstufe) mit jahrgangsübergreifenden Lerngruppen zu
führen.
Diese Schulen verzichten auf die Möglichkeit der
Zurückstellung vom
Schulbesuch und haben demnach auch keinen Schulkindergarten.
Schülerinnen und Schüler besuchen die Eingangsstufe in der
Regel zwei
Jahre. Lernstarke Kinder können aber auch bereits nach einem Jahr
in
die dritten Schuljahrgang wechseln. Kinder, die mehr Zeit zum Lernen
brauchen, bleiben drei Jahre in der Eingangstufe.
Die guten Erfahrungen aus dem Schulversuch zur "Neustrukturierung des
Schulanfangs" und auch die Berichte aus anderen Bundesländern
über
vergleichbare Schulversuche haben gezeigt, dass die Eingangsstufe gute
Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen schaffen kann."
Der
Flyer "Jahrgangsgemischte Eingangsstufe – ein Weg zum erfolgreichen
Lernen" enthält wichtige Informationen für Eltern,
Lehrkräfte und
Schulen.
Diesen Flyer finden Sie hier.
Modell der Eingangsstufe
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3.
Schuljahrgang
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Überspringen
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Versetzung
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Aufrücken
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1
Jahr
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2
Jahre
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3
Jahre
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Eingangsstufe
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1.
und 2. Schuljahrgang
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Die Eingangsstufe an der
Altendorfer Grundschule
Die Gesamtkonferenz der
Altendorfer Grundschule hat am 17. Januar 2006 beschlossen, den
1. und 2. Schuljahrgang zukünftig als pädagogische Einheit
(Eingangsstufe) mit jahrgangsübergreifenden Lerngruppen zu
führen.
In Informationsveranstaltungen wurden die Kindertagesstätten, die
Eltern und die interessierte Öffentlichkeit auf die
Einführung der
Eingangsstufe an der Altendorfer Grundschule vorbereitet.
Selbstverständlich
werden wir Sie auch weiterhin über unsere Arbeit informieren.
Vorteile
jahrgangsübergreifenden Unterrichts
1.
Wie bereits im Kindergarten verändert sich die Position der Kindes
in
der Folge der einzelnen Jahre: Mal sind sie die jungen, mal die
älteren
in einer Gruppe. Dadurch lernen sie ihre eigenen Möglichkeiten
besser
kennen und können verschiedenartige Beiträge für die
Gruppe leisten.
Sie können Führungsqualitäten entwickeln, wobei auch
jüngere Kinder die
älteren (an- ) leiten können.
2.
Es gibt Kontinuität und
Veränderung, weil jährlich Kinder die Gruppe verlassen und
andere neu
hinzukommen, während ein Teil der Kinder in der Gruppe bleibt. So
kann
eine pädagogische Atmosphäre aufrecht erhalten werden und
sich eine
Kultur entwickeln nach dem Motto: „So machen wir das hier“.
3.
Ältere
Kinder können – naturgemäß – Hilfe leisten. Kinder, die
bestimmte
Fähigkeiten erworben haben, können auf Kinder stimulierend
wirken, die
diese Fähigkeit noch nicht besitzen. Der Schüler, der schon
lesen kann,
ist z. B. für Noch-Nicht-Leser ein Ansporn, selbst mit dem Lesen
zu
beginnen.
4.
Die
Unterstützung jüngerer Kinder verlangt von Kindern hohe
Kompetenz und
führt zu einer Vertiefung, zu breiterem Wissen und Können.
Davon
profitieren die älteren Schülerinnen und Schüler.
5.
Besonders begabte Kinder können sich gleich
ihrem Lernstand entsprechend in die Gruppe einfügen.
6.
Kinder können selbstständiger arbeiten.
7.
Kinder
werden weniger stark von der unterrichtenden Person abhängig. Es
gibt
ein größeres Selbstorganisierungspotential in der Gruppe.
8.
Eine
auftretende Lern- und Leistungsschwäche oder ein Rückfall in
der
Entwicklung (z. B. durch Krankheit) hat keine Probleme in der Gruppe
zur Folge, denn das Kind bleibt in derselben Gruppe.
9.
Das
Vergleichen von Lernfortschritten hat einen geringeren negativen
Effekt. Ein Kind gehört nicht jahrelang zu den „Dummen“ oder den
„Klugen“.
10.
Es
herrscht wegen der feiner verteilten Niveauunterschiede auf
verschiedenen Gebieten weniger Konkurrenz: Diese findet eher unter
Gleichen statt. Es gibt eine breitere Basis für Kooperation.
11.
Die
breitere Altersmischung unterstützt die Bemühungen der
Lehrerinnen und
Lehrer, die individuellen Fähigkeiten der einzelnen
Schülerinnen und
Schüler zu beachten. Sie sind nicht mehr dem Druck ausgesetzt,
dass
alle gleich weit sein müssen.
12.
Kinder jeden Alters können zu jeder Zeit ihr
volles Potential entwickeln.
(Zusammenstellung angelehnt an
Kees Both, 2001)
Quelle: Homepage der Schule)
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