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Realschule
im Schulzentrum Deegfeld
- 1974 Errichtung
der Realschule im Schulzentrum Deegfeld: hier Berichte bis
7/2011;
weiter unter : Schulzentrum
Deegfeld
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1971
- Im Februar 1971 fasst die Stadt Nordhorn den
Beschluss, im Deegfeld ein Schulzentrum bauen zu lassen, in dem die
Hauptschule,
die ein Teil der Altendorfer Schule ist, und die 3. Realschule, die die
Realschüler aus den Bereichen Altendorf, Bookholt und Stadtflur,
die zur Zeit noch die Freiherr-vom-Stein-Realschule besuchen, aufnehmen
soll. Realschulkonrektor Kraaibeck
übernimmt federführend die
vorbereitenden Arbeiten für den Neubau gemeinsam mit einem Teil
des
Kollegiums. Kollegium und Schüler der noch zu gründenden
Realschule
sind zunächst im Bereich der ehemaligen Waldschule beheimatet,
ziehen
dann aber noch in das Gebäude der Alten Maate um, weil die
Freiherr-vom-Stein-Realschule
trotz der zusätzlichen Räume nahezu aus allen Nähten
platzt.
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1972
- Schulleiter der 3. Realschule, die sich noch im
Gebäude der Alten Maate befindet, wird Georg Henkel, der vorher
als
Realschulkonrektor in Himmelsthür und im Privatschuldienst in
Lingen-Laxten
tätig war.
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1974
- Das Gebäude des Schulzentrums ist fertig
gestellt. Aus der Altendorfer Schule ziehen zum Schuljahrsbeginn
1974/75 16 Klassen der Schuljahrgänge 5 - 9 mit 18
Lehrkräften in das Schulzentrum. Unter ihnen ist auch Rektor Hindrik Smoor,
der Rektor der "Hauptschule
im Schulzentrum Deegfeld" wird. Ebenfalls erfolgt der Umzug der Klassen
und Lehrer der 3. Realschule, die den Namen "Realschule im Schulzentrum
Deegfeld" erhält.
Das
Gebäude des
Schulzentrums umfasst 40 Klassenräume und
Fachräume für alle relevanten Fächer. Neben einem
gemeinsamen Lehrerzimmer sind auf den einzelnen Etagen
Lehrerstützpunkte eingerichtet. Außerdem ist im Schulzentrum
eine Außenstelle der Euregio-Bücherei untergebracht. Merkmal
im Schulzentrum ist, dass keine Klasse einen eigenen
Klassenraum hat; von Stunde zu Stunde wechseln die Schüler ihren
Raum. Es treten viele Zerstörungen auf, worunter der Ruf der
Schule leidet.
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1979
- Im Schulzentrum wird eine Orientierungsstufe
eingerichtet.
Die Realschule verliert die Schuljahrgänge 5 und ein Jahr
später
6.
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1980
- Die Schüler des Schulzentrums Deegfeld
spenden 8.600 DM für die Arbeit mit Flüchtlingen aus Vietnam,
die dem Ärzte-Komitee "Cap Anamur" übergeben werden (GN,
19.12.1980).
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1986
- Herr Realschulrektor Henkel
tritt zum
Schulhalbjahresende am 31. 1. 1968 in den Ruhestand. Sein Nachfolger
wird nach mehrmonatiger Vakanzzeit Heinz-Herbert Schmitz,
bisher
Konrektor der Freiherr-vom-Stein-Realschule, der am 1.7.1968 in sein
Amt eingeführt wird (GN, 2.7.1986).
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1989
- Im Mai 1989 findet im Schulzentrum Deegfeld in
Zusammenarbeit mit dem Theaterpädagogischen Zentrum Lingen eine
Schultheater-Woche für die Schulen aus dem Emsland und der
Grafschaft Bentheim statt
(GN, 20.3.1989).
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2000
- Nach 14 Jahren geht der Leiter der Realschule,
Realschulrektor Heinz-Herbert
Schmitz, zum Ende des Schuljahres
1999/2000 in den Ruhestand (GN, 12.7.2000). Sein Nachfolger wird
Realschulrektor Paul.
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2002
- Durch Baumaßnahmen in den Neubaugebieten
steigen die Schülerzahlen im Schulzentrum stark an. Das
Schulzentrum besuchen 456 Schüler in 20 Klassen der
Orientierungsstufe, 304 Schüler in 14 Klassen der Hauptschule und
265 Schüler in 11 Klassen der Realschule, zusammen 1.025
Schüler in 45 Klassen. Da das Schulzentrum nur 40
Klassenräume hat, mussten schon Fachräume zu
Klassenräumen umfunktioniert werden. Die Zahl der Schüler
wird noch weiter ansteigen, so dass zusätzliche Baumaßnahmen
erforderlich werden. In der Diskussion sind der Neubau von 4
Klassenräumen, die Aufstellung von Containern, der Umbau der
Euregiobücherei und die Verlegung von Fachräumen in den
Fahrradkeller (GN, 19.4.2002). Die Stadtverwaltung favorisiert eine
Lösung, bei der die Zweigstelle der Euregio-Bücherei verlegt
und die frei werdenden Büchereiräume als Klassenräume
genutzt werden (GN, 28.8.2002)
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2004
- Das
Schulzentrum Deegfeld soll für 3 Millionen Euro ein
Ganztagsangebot
erhalten. Die Stadt Nordhorn stellt an das Land Niedersachsen einen
Antrag auf Zuweisung von Mitteln aus dem Bundesprogramm "Zukunft,
Bildung und Betreuung 2003 bis 2007". Herzstück der neuen
Ganztagsschule soll die Cafeteria für über 100 Schüler
sein. Insgesamt wird mit 200 Mahlzeiten pro Tag gerechnet. Auf einem
ungenutzten Teil
des Schulgeländes soll eine Bau- und Metallwerkstatt errichtet
werden,
in der besonders Hauptschüler auf den Besuch einer
weiterführenden
Schule vorbereitet werden sollen. Außerdem ist der Umbau alter
Räume
zu einer Mediothek vorgesehen. In der ehemaligen Zweigstelle der
Euregio-Bücherei soll ein Ruhe- und Freizeitraum entstehen (GN,
4.3.2004).
Abweichend
von der Antragstellung erfolgt die Genehmigung als
Ganztagsschule ab 1.8.2004 nur für die Hauptschule Deegfeld.
Trotz
Proteste und Gespräche mit Landespolitikern erhält die
Realschule
Deegfeld zunächst keine Genehmigung (22.3, 26.3, 30.3 und 2.4.2004)
Nach
den Herbstferien nimmt das Schulzentrum Deegfeld mit Hauptschule
und Realschule den Ganztagsbetrieb auf. Von den 960 Schülern
beider
Schulen beteiligen sich 546 an den Arbeitsgemeinschaften, 194
Schüler
nehmen die Hausaufgabenhilfe wahr und rund 100 Schüler treffen
sich
täglich zum Mittagessen. Leider hat die Realschule die
hierfür
benötigten Lehrerstunden bisher nicht erhalten. Die
zusätzliche
Belastung der Lehrer ist auf Dauer nicht durchzuhalten. Die
Realschüler
können deshalb auch nicht das Angebot der Förderstunden in
den
Kernfächern am Nachmittag wahrnehmen (GN, 10.12.2004).
Der
Leichtathletik Club Nordhorn beklagt, dass
durch die
Einführung des Ganztagsschulbetrieb im Deegfeld in der kommenden
Saison
erhebliche Probleme in der Organisation des Trainingsbetriebes
auftreten werden (GN, 9.12.2004).
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2005
- Eltern
und Schüler protestieren gegen den Beschluss des
Kultusministeriums, auch im kommenden Schuljahr die dringend
erforderlichen Lehrerstunden für den Ganztagsbetrieb der
Realschule
nicht bereit zu stellen. Befürchtet wird jetzt das Aus für
den Ganztagsschulbetrieb, weil die Gesamtkonferenz bereits einen
entsprechenden Beschluss gefasst hat (GN, 10.5.2005). In mehreren
Leserbriefen wird Unverständnis über die Ablehnung des
Kultusministeriums geäußert (GN, 12. und 14 5.2005), die
auch von Landtagsabgeordneten der SPD kritisiert wird (GN, 18.5.2005).
Ein
Gespräch im Kultusministerium der Schulleitung der Realschule,
Eltern- und Schülervertreter und der Stadtverwaltung
(Bürgermeister, Schuldezernentin) mit Minister Busemann über
die Forderung nach 40 Lehrerstunden für die Ganztagsschule
verläuft ohne Ergebnis. Man vereinbart, weiter im Gespräch
über eine Lösung zu bleiben (GN, 22.und 23.6.2005).
Die
Schüler aus den Arbeitsgruppen des Ganztagsangebotes stellen
die
Ergebnisse ihrer Arbeit der Öffentlichkeit vor. Die Themenvielfalt
der
Präsentationen ist groß und bezieht auch die
Kooperationspartner
verschiedener Schulangebote ein.Den Abschluss bildet das
Theaterstück
"Romeo und Julia" in einer modernen Interpretation (GN, 25.6.2005).
Mit
regelmäßigen Themenabenden für Eltern und andere
Interessierte
erweitert das Schulzentrum Deegfeld seine Elternarbeit. Die
Veranstaltungen thematisieren jeweils ein Problemfeld, zu dem die
Schulen jeweils einen Experten einladen. Vorgesehene Themen sind:
-
Wie kann ich mein Kind vor Drogen schützen?
-
Stundenlanges Chaten im Internet - müssen
Eltern einschreiten?
-
Mein Kind isst zu wenig - muss ich mir Sorgen machen?
-
Wie kann ich meinem Kind beim Lernen helfen?
(GN,
20.6.2005).
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2006
- Das Land Niedersachsen stattet der
Realschule Deegfeld zum 1. Februar 2006 mit 10 Lehrerstunden für
das Ganztagsangebot aus (GN, 14.1.2006). Zum 1.2.2007 erfolgt eine
Erhöhung auf 15 Lehrerstunden (GN, 22.12.2006).
In
Anwesenheit von
Ministerialdirigent Heinz
Wilhelm Brockmann, der in
Vertretung von Kultusminister Busemann
gekommen ist, werden im Schulzentrum Deegfeld für den
Ganztagsbetrieb
die Mensa für 120 Schüler und die Werkhalle mit einer
Bau-, einer
Metall- und einer Elektrowerkstatt feierlich ihrer Bestimmung
übergeben. Durch Umbauten innerhalb des Gebäudes sind
außerdem eine
Mediothek und der Freizeitbereich entstanden. Das Land Niedersachsen
übernahm die finanzielle Förderung der Baumaßnahmen in
Höhe von 3
Millionen Euro. Bürgermeister Hüsemann
dankt ausdrücklich den Kollegien der Hauptschule und der
Realschule für
ihr Engagement und ihre Kreativität. Durch das "hervorragende
pädagogische Konzept" und die modernen Bauten seien wichtige
Voraussetzungen geschaffen worden für die Realsierung des
Ganztagsbereichs. Erforderlich sei aber auch eine entsprechende
Lehrerversorgung, wie auch die beiden Schulleiter Dieter Paul
(Realschule) und Wolfgang
Saltenbrock (Hauptschule)
zum Ausdruck bringen (GN, 9.5. 2006; GW, 17.5.2006).
Die
neue
Cafeteria am Deegfeld-Zentrum nimmt ihre Arbeit
auf. In den neuen lichtdurchfluteten Räumlichkeiten wird ein breit
gefächertes Angebot an Speisen bereitgestellt, die vom
Marienkrankenhaus angeliefert werden. Vollwertige Mittagsmenüs mit
Rohkostsalat und Gemüse gehören ebenso zum Speiseplan wie
täglich
fleischfreie Gerichte, um Schülern auch anderer Glaubensrichtungen
sowie Vegetariern gerecht zu werden. Daneben betreibt das
Marienkrankenhaus einen Kiosk,bei dem es auch Schulartikel zu kaufen
gibt (GN, 29.5.2006).
Die
Grafschafter
Sparkassenstiftung unterstützt die musikpädagogische Arbeit
an der
offenen Ganztagsschule Deegfeld mit 5.000 € zur Beschaffung einer
professionellen Gesangsanlage und weiterer Instrumente für die
Schulband-AG mit ihrem Leiter Siegbert
Gnoth.
Eines der Ziele der Band lautet: "Musikalische Begleitung eines
Musicals, das von den Schülern selbstständig inszeniert
werden soll"
(GW a.S., 19.11. und GW, 22.11.2006).
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2007
- Realschulkonrektor Karl-Heinz
Müller und
der Kunstlehrer Erich Begalke
werden zum 1. Februar in den Ruhestand verabschiedet. Herr Müller
war 30 Jahre
lang Berater für den Schulsport. Nach Tätigkeiten an der
Gerhart-Hauptmann-Realschule und der Orientierungsstufe Blanke kam er
1987 als Realschulkonrektor an die RS Deegfeld. Vorher war er schon ab
1979 Konrektor der OS Blanke (GN,1.2.2007).
Für
seine
Ganztagsbetreuung hat das Schulzentrum Deegfeld vor
allem praxisorientierte Angebote als gezielte Vorbereitung auf den
Einstieg in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt gebündelt. Wie
vielfältig
dieses Angebot ist und welche Arbeitsergebnisse dabei herausgekommen
sind, wird bei einem Aktivitätentag kurz vor den Sommerferien
vorgestellt. Die Schüler zeigen ihr Können in den neuen
Werkstätten für
Metallbau, Elektrotechnik und Holzbearbeitung, im Schulgarten, von der
Fahrradwerkstatt bis zu den Schulsanitätern, dem Friseur- und
Kosmetiksalon und beim Verkehrssicherheitstraining. Aufgelockert wird
die "Marktatmosphäre" durch Theater- und Musikvorführungen,
durch ein
Schachturnier, Malerei- und Kreatvitätskurse (GN, 3.7.2007).
Die
Schüler in einem Wahlpflichtkurs Erdkunde befassen sich mit der
Situation der Kinder in Indien und empfinden dabei besonders die Ausbeutung von Kindern durch Kinderarbeit
als bedrückend. Spontan entsteht die Idee, mit Hilfsaktionen Geld
zur Linderung des dortigen Kinderelends zu sammeln. Dafür
organisieren sie u.a. Kuchenverkaufsaktionen am Elternsprechtag und in
den Schulpausen. Außerdem setzen sie sich - wie viele Kinder in
Indien es täglich tun müssen - als Schuhputzer in die
Innenstadt. Insgesamt kommen dabei mehr als 415 Euro zusammen. Das Geld
wird als zweckgebundene Spende
an das UNO-Kinderhilfswerk "Unicef" überwieden (GN, 17.7.2007).
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2008
- Die Theater-AG im Schulzentrum Deegfeld
hat mit der Theaterpädagogik-Studentin Nicole Titus ein Theaterstück
entwickelt, das den Titel "Auf und davon" trägt.
"Auf und davon - einfach nur weg! Die Schule nervt, die Eltern
stressen, alles ist zu viel! Jeder will was von einem, aber was will
man denn selbst?" Aus dieser Frage ist ein Text entstanden, der als
Theaterstück zur Aufführung kommt. Es ist das Stück der
Schüler, es ist ihre ganz persönliche Geschichte (GN,
2.7.2008).
Dieter Paul, der
Rektor der Realschule Deegfeld, geht auf eigenem Wunsch zur
Friedensschule nach Lingen-Darme und übernimmt dort die
Schulleitung der Grund- und Hauptschule, an der er schon von 1993 bis
2000 als Konrektor tätig war. In seiner Abschiedsrede lobt
Regierungsschuldirektor Udo
Tiemann Herrn Paul,
der acht Jahre lang mit hohem Verantwortungsbewusstsein, hohem
Engagement und viel Fingerspitzengefühl seine Aufgaben
erfüllt und die Realschule damit entscheidend geprägt hat
(GN, 5.7.2008).
Vier
Jahre lang soll das
Schulzentrum Deegfeld zur Großbaustelle
werden: Die Stadt hat ein
millionenschweres Sanierungspaket beschlossen, das den gewaltigen
Energieverbrauch des Schulzentrums senken soll. Voraussetzung für
die
Umsetzung sind allerding die in Aussicht gestellten hohen
Fördermittel
von Bund und Land. Es müssen u.a. sämtliche Fassadenelemente
und
Fenster erneuert sowie die Decken und Dächer nach heutigem
Standard
isoliert werden. Nach heutigen Berechnungen will die Stadt in die
"Energetische Erneuerung und Modernisierung" des Schulzentrums ab 2009
knapp fünf Millionen Euro stecken (GN, 12.11.2008). Kurz vor Weihnachten kommt aus Hannover
die Mitteiung, dass für die Sanierung des Schulzentrums genau
3.273.274
Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Danach habe
die
Stadt nur noch ein Drittel der Gesmtkosten zu tragen (GN, 19.12.2008).
Thomas Eule ist neuer Leiter der Realschule
im Schulzentrum Deegfeld
Zum
Schuljahrsbeginn hat der neue Leiter
der Realschule im Schulzentrum
Deegfeld, Thomas Eule,
seine Arbeit aufgenommen. Nunmehr wurde ihm durch RSD Tiemann die
Ernennungsurkunde überreicht. Seinen Vorbereitungsdienst
absolvierte er an der Gerhard-Hauptmann-Realschule in Nordhorn. Weitere
Stationen seines Berufslebens waren die Friedensschule in Lingen, die
Leitung des Fachseminars Deutsch in Nordhorn, Konrektor an der KGS
Neuenhaus im Schulzweig Realschule, Konrektor an der Grund- und
Hauptschule Salzbergen und zuletzt Gesamtschulrektor der KGS auf der
Insel Norderny. Die kommissarische Leitung der Schule während der
Vakanzzeit übernahm Konrektor Ulrich Buitkamp (GN,
15.11.2008).
2009 - Unabhängig von den
Projekten im Rahmen des Konjunkturpaketes II investiert die Stadt auf eigene Kosten in größere
Baumaßnahmen in
Schulen. Diese Kosten belaufen sich auf rund 950.000 Euro aus dem
städtischen Haushalt. Davon wird im Schulzentrum Deegfeld die Hydraulik
am Schwimmbeckenboden erneuert. Außerdem sind zwei neue Chemie-Fachräume
geplant (GN, 28.7.2009).
Eine absolute Trendport-Anlage in einer
dazu noch sehr neuartigen
Ausführung kann das Deegfeld-Schulzentrum seinen Schülern
seit einiger
Zeit anbieten: Auf einem mit Netzen abgegrenzten „Soccerfeld“ können
Jungen und Mädchen auf temporeiche moderne Art Fußball
spielen. Die
Spielanlage, die in einer Kooperation zwischen Schule und Stadt
Nordhorn entstand, ist mobil und kann auf einen Anhänger verladen
werden. Sie steht daher auch anderen Nutzern gegen eine Mietgebühr
zur
Verfügung. Schülerinnen und Schüler, vor allem aber
Lehrer gingen am Montag auf
dem „Soccerfeld“ zum Kampf um Punkte und Plätze an den Start: Mit
einem
kleinen Turnier wurde die Anlage auf dem Schulhof des Schulzentrums
offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Mit dabei war auch eine
Lehrermannschaft aus Lingen um den ehemaligen Schulleiter der
Deegfeld-Realschule, Dieter
Paul. Der hatte vor zwei Jahren den Anstoß
für das Spielfeld gegeben. Seit Ende 2008 ist das mobile
Soccerfeld auf dem Schulhof des
Schulzentrums aufgebaut. Das Feld bietet die Möglichkeit, auf
kleinem
von Banden und Netzen begrenztem Feld mit Mannschaften von etwa sechs
Spielern Fußball zu spielen. Das Spiel ist besonders attraktiv,
weil es
sehr schnell ist und trotzdem auch von nicht geübten Spielern
erfolgreich gespielt werden kann. Es ist üblich, dass während
des
Spiels die Mitspieler „fliegend“ wechseln, somit kommt es zu
ständigem
Wechsel von Aktivität und Ruhephase. Das Soccerfeld wird von
mehreren AGs der Nachmittagsangebote und auch
im Sportunterricht genutzt und hat eine hohe Attraktivität
für die
Schülerinnen und Schüler. Der Bau des Soccerfeldes ist eine
Kooperation des Fachbereichs Kultur
und Schulen, des Hochbauamtes sowie des Amtes für öffentliche
Flächen
der Stadt Nordhorn und des Schulzentrums. Es konnte mit Mitteln aus dem
Budget des Schulzentrums und weiteren zusätzlichen Mitteln der
Stadt
realisiert werden (GN, 16.9., und GW, 23.9.2009)
Zum
ersten Mal haben die Fußballer
der Realschule Deegfeld die Endrunde des OLB-Cups für
Schulmannschaften in den Kreisen Emsland und Grafschaft Bentheim
gewonnen. Sie setzten sich in der Endrunde gegen die H/R Spelle, die
Maximilianschule Rütenbrock und das Gymnasium Sögel durch (GN
und GW,30.9.2009)
Mit
dem traditionellen Gedenkmarsch an
Orte jüdischen Lebens in Nordhorn und einer
Gedenkveranstaltung im "Schwarzen Garten" wurde der Opfer des
Nazi-Terrors gedacht. Am Jahrestag der Reichsprogromnacht hörten
zahlreiche Menschen den Vorträgen von Schülern der Realschule
Deegfeld zu und erlebten am Abend ein Konzert mit dem
niederländischen Chor "4-Mei-Projekt". Am Standort der
früheren Synagoge und weiteren Orten jüdischen Lebens legten
Schülerinnen Blumen nieder (GN, 11.11.2009).
2010 - Mit dem zweiten Platz in der Wettkampfklasse
der Haupt- und Realschulen kehrt das Team der Deegfeldschule von der Schulschach-Bezirksmeisterschaft aus Rastede
zurück (GN, 17.3.2010).
Am
7. Mai 2010 erschien in
den
Grafschafter Nachrichten ein Artikel
"Jugend immer
gewaltbereiter". Hierzu schrieb der Schulleiter der
Realschule Deegfeld, Thomas
Eule, Gladiolenstr. 24, Neuenhaus, in den GN vom
12.5.2010 einen Leserbrief,
der unter "Aktuelles über
Schüler" wiedergegeben wird.
Auf Anfrage der Stadtratsfraktion von Bündnis 90/ Die
Grünen bezüglich einer Videoüberwachung
am Schulzentrum Deegfeld teilt die Verwaltung der Stadt für
die Schulausschusssitzung am 1.6.2010 mit, dass die
Videoüberwachung seit rund fünf Jahren besteht und im Zuge
des Neubaus der Mensa und des Werkstattgebäudes installiert wurde.
Außerdem existieren im Rahmen der Parkraumüberwachung
Videokameras. Die Aufzeichnungen im Fahrradkeller erfolgen nur
während der Unterrichtszeit. Sie werden nach den datenrechtlichen
Bestimmungen in der vorgesehenen Frist gelöscht. Die
Videoüberwachung der Notausgänge /Fluchtwege ist nur aktiv,
wenn der entsprechende Bewegungssensor aktiviert wird. Hierüber wurden die Schulpersonalräte
und die Schulelternräte
beider Schulen informiert. Es
wurde von keiner Seite Widerspruch gegen die Instalation der
Videokameras erhoben. Seit Installation der Videoüberwachung ist der
Vandalismus deutlich rückläufig. Deshalb wird auch aktuell
seitens der Schulleitungen die Videoinstallation begrüßt.
(Quelle: Unterrichtungsvorlage VL-182/2010 für den Schulausschuss
vom 3.5.2010).
Das im Jahr 2004 in der Grafschaft
Bentheim gestartete Fortbildungsprojekt
für russische Studenten mit dem Studienfach Deutsch geht in
die 4. Runde. Der auf jeweils zwei Jahre ausgelegte Studiengang
erbrachte 2006 zehn, 2008 zwölf und 2010 sechs zertifizierte
Absolventen, insgesamt 28. Ende Oktober trafen die ersten acht
russischen Studenten des 4. Studiengangs in Nordhorn ein. Erstmals
wohnen sie in Gastfamilien, die ihrerseits schulpflichtige Kinder an
den Schulen haben, in denen die Studenten hospitieren. Ein
erster Höhepunkt war eine Einladung
des Schulzentrums Deegfeld
zum „Brunch“. Die Schulleiterin der Hauptschule Deegfeld, Ulla
Maaß-Brüggemann, und der Schulleiter der Realschule, Thomas Eule,
hatten in die Mensa eingeladen. Das von den Schulleitern
vorbereitete Büfett übertraf alle Erwartungen. Die
russischen Gäste mit ihren deutschen Mitschülern, die
deutschen Gastfamilien und die Lehrkräfte der sich an dem
Projekt gleichfalls beteiligten Nordhorner Haupt-und Realschulen
überhäuften die gastgebenden Schulen mit Komplimenten
(GN,25.11.2010).
2011 -
Das Nordhorner Schulzentrum Deegfeld
stellt die beste Schachmannschaft
aller Haupt- und Realschulen des Landes Niedersachsen.
Beim Landesfinale konnte die Mannschaft von sieben Partien, die alle
auf hohem Niveau gespielt wurden, sechs gewinnen, eine Partie
unentschieden gestalten und somit 13 von 14 möglichen
Mannschaftspunkten erreichen. In der abschließenden Siegerehrung
wurde
die Nordhorner Mannschaft, die von der Lehrerin Ingrid Peters betreut wird,
ein Pokal überreicht und eine außergewöhnliche Leistung
bescheinigt (SZ, 27.3.; GW,30.3.2011).
Foto: Privat (SZ)
Die siegreiche Schachmannschaft vom Schulzentrum Deegfeld:
Timo
Oehne, Lukas Wilbrand,
Hendrik Geertsma
und Niklas Brinkers
(von links)
Bis
zur letzten Partie wurde gezittert, dann war es geschafft: Das Schulzentrum Deegfeld
wurde hauchdünn mit einem halben
Brettpunkt Vorsprung in
Hamburg deutscher
Schulschachmeister der Haupt- und Realschulen (GN, 24.5.2011).
Den Deutschen Meistern im Schulschach wird die große Ehre zuteil,
sich in das Goldene Buch der Stadt
Nordhorn eintragen zu dürfen (GN, 2.7.; GW, 6.7.2011)
Das Kunststoffunternehen
Reinert-Ritz aus dem Stadtteil Klausheide und die
Realschule Deegfeld unterzeichnen eine Kooperationsvereinbarung.
Angestrebt wird eine von vielen Aktivitäten
geprägte Verbindung zwischen der Schule und dem
Unternehmen (GN, 14.5.2011).
Umweltfreundliche
und energiesparende Technik sorgt künftig für Licht
und Wärme. Da neue Blockheizkraftwerk
(BHKW) wurde von Hochbauamtsleiter Timo Weitemeier , Landwirt Henning Lindschulte und
nvb- Geschäftsführer Dr. Michael Angrick im
Schulzentrum Deegfeld offiziell in Betrieb genommen. "Das
BHKW setzt Energie effizient ein, weil es durch
Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Wärme
erzeugt", sagt Angrick
und fügt hinzu: "Der Clou der Technik liegt in der Nutzung
der Abwärme. Sie versorgt, sozusagen nebenbei, die Haupt-und
Realschule, das Lehrschwimmbecken und die Mensa umweltfeundlich mit
Wärme und Warmwasser". Angetrieben
wird das BHKW mit Biogas, das in der Biogasanlage des Landwirts Lindschulte erzeugt wird.
Strom wird aber nicht nur vom BHKW produziert, sondern kommt
quasi auch "direkt vom Dach",
wo die nvb auf dem Dach eine Photovoltaikanlage
installiert hat, die auf einer Dachfläche von 3.000 qm ebenfalls
treibstoffneutral Strom produziert (GN, 18.5.2011).
Hinweis
Die
Berichte aus dem Schulzentrum Deegfeld beziehen sich zum
größten Teil
immer auf beide Schulen, die Hauptschule und die Realschule. Zur
Vermeidung von Wiederholungen werden die Berichte deshalb ab 8/2011
unter der Überschrift "Schulzentrum Deegfeld" aufgeschrieben ud
Berichte über eine einzelne Schule besonders gekennzeichnet.
Die Fortsetzung finden Sie
deshalb unter: Schulzentrum Deegfeld
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Quellen:
- Artikel aus der
örtlichen Presse, im Text angegeben
- Sitzungsunterlagen der
Stadt Nordhorn
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Weitere
Informationen
zum
Schulzentrum Nordhorn finden Sie im Internet: www.deegfeldschule.de
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