Grafschafter Schulgeschichte

Volksschule 

Georgsdorf ca. 1923

Volksschule Alte Piccardie 1952

Volksschule

Hohenkörben 1897

Ev.Volksschule 

Neuenhaus 1957

Lise-Meitner-

Gymnasium 2004

Alte Schule Lage 

1691-1830 

  Schulen in der Samtgemeinde Neuenhaus
 
Die Schulbetriebs GmbH in Neuenhaus

In den Grafschafter Nachrichten vom 3. März erscheint der nachstehende Bericht

von Manfred Münchow

"Schulleitung muss nicht fürs Essen sorgen

Samtgemeinde Neuenhaus gründet Gesellschaft für den Betrieb der Mensa

Über die Schulspeisung wird derzeit in der Grafschaft viel diskutiert. Die Samtgemeinde Neuenhaus geht einen eigenen Weg. Für den Betrieb der Mensa an der Haupt- und Realschule in Neuenhaus ist eine privatrechtliche Gesellschaft gegründet worden. „Es kann nicht Aufgabe der Schulleitung sein, sich ums Essen zu kümmern“, sagt Samtgemeindebürgermeister Johann Arends. Das sei Aufgabe des Schulträgers.

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                         Foto: Konjer

Einziger Gesellschafter der Neuenhauser Schulbetriebs GmbH ist die Samtgemeinde. Die Geschäftsführung liegt bei Samtgemeindebürgermeister Johann Arends und dem Ersten Samtgemeinderat Günter Oldekamp. Nach Abstimmungsgesprächen mit dem Finanzamt und dem Landkreis soll die neue Gesellschaft den Küchenbetrieb und die neue Mensa an der Haupt- und Realschule managen. Zudem sollen die Möglichkeiten ausgelotet werden, inwieweit weitere Aufgaben wie Hausmeistertätigkeit und Gebäudeservice dort angesiedelt werden können.

Politik und Verwaltung der Samtgemeinde haben im Vorfeld beraten, ob man für die Mahlzeit an der Haupt- und Realschule einen so genannten Caterer engagiert, der das Essen fertig oder zum Teil vorgegart anliefert. Entschieden haben sich die Beteiligten dafür, eigene Küchenkräfte anzustellen, die das Essen frisch zubereiten. Unter der Leitung von Anette Wolthaus gehören Simone Westenberg, Renate Berends und Carola Schotke zum Küchenteam.

Johann Arends und Günter Oldekamp betonen, dass es eine „bewusste Entscheidung“ der Samtgemeinde gewesen sei, für ihre – mit etwa 700 Kindern und Jugendlichen – größte Schule eine eigene Mensa zu bauen. Das sei wichtig für die Profilierung der Schule. Die Schulmensa mit Küche wird derzeit gebaut und eingerichtet und soll am 1. April feierlich in Betrieb genommen werden. Sie soll die Essensversorgung auch für die Grundschule Neuenhaus und den Johannes Kindergarten sicherstellen.

Ziel der Betriebsgesellschaft ist es, ein „warmes und schmackhaftes Essen ganz in eigener Zubereitung“ und mit einer „guten Qualität“ anzubieten. Dazu soll das ganze auch noch preisgünstig sein. Ein Eintopf oder eine Suppe werden für 1,50 Euro zu haben sein, das Stammesssen soll 3 Euro kosten. Der Preis für ein so genanntes „Extraessen“ besonderer Güte steht noch nicht fest. Auch Salate sollen frisch zubereitet werden. Die Abrechnung des Essens wird über ein Kassensystem mit Chipkarten bargeldlos erfolgen. Interessierte von außerhalb der Schule können sich Gästekarten ausstellen lassen..Arends und Oldekamp sind sich sicher, dass die Ausgabe der Speisen „ohne längeres Warten“ gelingt. Die Schulbetriebs GmbH wird auch den Kiosk der Haupt- und Realschule in Eigenregie betreiben.

Die neue Mensa soll jedoch nicht nur während der Mahlzeiten mit Leben erfüllt sein. Schulische Veranstaltungen, Fortbildungen, Theater und Konzerte sind ebenso denkbar wie Veranstaltungen von Stadt und Samtgemeinde oder von Vereinen."