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Helena
Knopp- Tieben
22.4.1953 - 3.12.2002
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Die Schulgemeinschaft des
Burg-Gymnasiums Bad Bentheim und viele Menschen, die sich mit dem
Gymnasium und seiner engagierten Schulleiterin verbunden gefühlt
haben, trauern um Oberstudiendirektorin Helena Knopp-Tieben. Mit
großer Bestürzung und Betroffenheit wurde die Nachricht von
ihrem jähen Unfalltod aufgenommen. Durch ihr großes
Engagement zum Wohle der Schülerinnen und Schüler und durch
ihren selbstlosen Einsatz für das Burg-Gymnasium hinterlässt
sie einen bleibenden Eindruck. |
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Helena Knopp-Tieben wurde am 22. April 1953 in Lindloh im heutigen
Landkreis Emsland geboren. An der Georg-August-Universität in
Göttingen studierte sie von 1972 bis 1978 Germanistik, Anglistik
und Niederlandistik. Nachdem sie ihren Vorbereitungsdienst 1980 beendet
hatte, war sie bis 1989 am Ratsgymnasium in Osnabrück tätig,
zuletzt als Oberstudienrätin, bevor sie am 30. August 1989
Leiterin des Burg-Gymnasiums in Bad Bentheim wurde. Im kommenden Jahr
hätte sie ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feiern
können.
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Helena Knopp-Tieben hat sich mit unermüdlicher Schaffenskraft
für eine kontinuierliche und erfolgreiche Fort- und
Weiterentwicklung der Schule eingesetzt. So hat sie die Umgestaltung
und Erweiterung des Burg-Gymnasiums entscheidend gefördert und
betreut. Ihrer konstruktiven und engagierten Zusammenarbeit mit dem
Landkreis Grafschaft Bentheim ist es zu verdanken, dass
unterrichtsbezogene Qualitätsstandards gesichert werden konnten
und dass das Bad Bentheimer Gymnasium zu einer modern ausgestatteten
Schule weiterentwickelt wurde. So wuchs das Gymnasium in den
vergangenen Jahren stetig - sowohl räumlich als auch personell -
und hat einen geachteten Platz in der Bildungslandschaft des
Landkreises.
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Auch über die Schule hinaus lag ihr das Gelingen von Erziehung und
Bildung stets am Herzen. So nahm sie einem Lehrauftrag an der
Universität Osnabrück wahr und lehrte dort
niederländische Literatur. Darüber hinaus wirkte sie in der
Rahmenrichtlinienkommission für das Fach Niederländisch mit
und leitete Tagungen in der Fachvereinigung Niederländisch. Ebenso
war sie als Gutachterin von Schulbüchern für das Fach
Niederländisch beim Niedersächsischen Kultusministerium
tätig.
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Über die unmittelbare Gestaltung des Schullebens in der
Obergrafschaft hinaus bedeutete ihr die aktive Mitarbeit in der "Teamer-AG der Schulleiterbegleitfortbildung" im Regierungsbezirk
Weser-Ems sehr viel. In der Beratung und Betreuung künftiger
Schulleiter sah sie eine unverzichtbare Säule in einer modernen
und sich rasch wandelnden Schullandschaft.
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Ein freundliches und offenes Miteinander von Lehrern, Schülern,
Mitarbeitern und Eltern war für sie eine nicht nur
selbstverständliche, sondern eine unabdingbare Voraussetzung
dafür, dass die gemeinsame Bildungs- und Erziehungsarbeit gelingen
konnte. Mit ihrem Tod verliert die Schulgemeinschaft des
Burg-Gymnasiums eine herausragende Persönlichkeit, die die Schule
mit überzeugendem Gestaltungswillen, mit vorbildlicher Hingabe und
nicht zuletzt mit selbstlosem Einsatz nachhaltig geprägt hat.
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Quelle: Grafschafter Nachrichten, 9.12.2002, ""Erziehung und Bildung
lagen ihr am Herzen" (fl)
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