Grafschafter Schulgeschichte

Schöltien 

Wielen

Schule Hesepe 

1960

Gymnasium

Nordhorn 1960

Alte Schule Lage 

1691 - 1960

Schule Achterberg

ca. 1935

Schule Wilsum 

um 1900

Kirchschule Schüttorf um 1900

Einzelbericht zur Bildungspolitik
Bildungsstätte für Gesundheitsberufe

Am 1. Oktober vor drei Jahren wurden die Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Marienkrankenhauses und die Gesundheits- und Kranken- beziehungsweise Kinderkrankenpflegeschule des Grafschafter Klinikums, als einer der ersten Bereiche der jetzigen Euregio-Klinik, zusammengelegt. Es entstand eine „Bildungsstätte für Gesundheitsberufe der Euregio-Klinik Grafschaft Bentheim“ mit 120 Ausbildungsplätzen, davon im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege 99 und im Bereich der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege 21 Plätze. Das Schulteam setzt sich aktuell aus elf Mitarbeitern in Teil- oder Vollzeit zusammen.
Die Standorte der beiden ehemaligen Schulen mussten aus räumlichen Gründen bestehen bleiben, die zukünftige Bildungsstätte wird ihren endgültigen Platz an der Hannoverstraße finden. Der Umbau wird gerade geplant. Die Bildungsstätte soll Mitte 2011 die neuen Räume beziehen. Die Zusammenführung der beiden Ausbildungsstätten war für das Schulteam eine Herausforderung und die Chance, alle Curricula und weitere Strukturen der Ausbildung zu hinterfragen und den neuen Gegebenheiten anzupassen.

Am 1. Oktober 2007 begannen die ersten gemeinsamen Schüler ihre Ausbildung. 2100 Stunden theoretischer Unterricht in drei Ausbildungsjahren mussten abgeleistet werden. Die Ausbildung beginnt mit einer theoretischen Einführung von drei Monaten, danach kommen die ersten praktischen Einsätze für die Schüler, diese erstrecken sich mit 2500 Stunden auf fast alle Bereiche der Euregio-Klinik und einigen gesetzlich vorgeschriebenen Außeneinsätzen, wie die zum Beispiel Ambulante Pflege. Das Krankenpflegegesetz aus dem Jahr 2004 regelt sowohl die Theorie als auch die Praxis. Die Prüfungen, die für den ersten gemeinsamen Jahrgang in den vergangenen Wochen auf dem Plan standen, erstrecken sich auf drei schriftliche Klausuren, eine praktische Prüfung über sechs Stunden und eine mündliche Prüfung.
Bedingt durch eine gute Arbeitsmarktlage für Pflegekräfte werden voraussichtlich alle 32 Absolventen der Ausbildung eine Stelle finden.