Bildungswerk der
Grafschafter Wirtschaft
Grafschafter Wirtschaft engagiert
sich seit 25 Jahren
von Manfred Münchow
Seit
25 Jahren ist das Bildungswerk der
Grafschafter Wirtschaft in der beruflichen und betrieblichen
Weiterbildung aktiv. Grund genug für alle Beteiligten und
Kooperationspartner, sich während einer Feierstunde in Nordhorn
an die Anfänge zu erinnern.
Für die
heimischen
Unternehmen bedeutet die Weiterbildungsarbeit des Bildungswerkes ein
Beitrag zur Wirtschaftsförderung durch die Sicherstellung
qualifizierter Mitarbeiter, für die Mitarbeiter der Unternehmen
ist die Weiterbildung ein Beitrag zur Sicherung des eigenen
Arbeitsplatzes. Das betonte der Vorstandsvorsitzende des
Bildungswerkes, Lambert
Blömers, während seines Vortrages
am Freitagabend vor den Gästen der Jubiläumsfeier in den
Räumen der Kornmühle in Nordhorn.
Nach
Darstellung des
Vorsitzenden wurden im Jahr 2003 insgesamt 164 Teilnehmer auf
IHK-Prüfungen in
folgenden Bereichen vorbereitet: Kunststoff,
Lagerwirtschaft, Textil, Elektrotechnik, Metall und technischer
Betriebswirt. In Zusammenarbeit mit der IHK wurde auch erstmals der
Zertifikatslehrgang „Industriefachkraft für SPS-Technik“
durchgeführt. Die Unternehmen der Grafschafter
Wirtschaftsvereinigung, so Lambert
Blömers, haben zudem
Interesse an unter anderem folgenden Weiterbildungsangeboten
bekundet, die jetzt auch angeboten werden: Elektrofachkraft,
überbetriebliche Elektroausbildung, kraftbetriebene Türen
und Tore, Schaltberechtigung für Mittelspannungsanlagen,
Technisches Englisch, Speicherprogrammierbare Steuerung,
Prüfungsvorbereitungen für Kaufleute und Auszubildende der
metallverarbeitenden Industrie. „Ziel dieser speziellen Lehrgänge
ist es, den Unternehmen eine Dienstleistung zu bieten, die in den
Firmen nur sehr zeitaufwändig zu realisieren ist und die, wenn
sie gemeinsam durchgeführt wird, die Kosten für den
Einzelnen minimiert“, bekräftigte der Vorsitzende des
Bildungswerkes.
Das
Bildungswerk der Grafschafter Wirtschaft ist
nach den Worten Blömers
aus dem Bildungswerk der Nordhorner
Textilindustrie hervorgegangen. Zu diesen Wurzeln wird das
Bildungswerk bald mit dem Einzug in den ehemaligen Nino-Hochbau
zurückkehren. Hier wird derzeit ein „Kompetenzzentrum
Wirtschaft“ eingerichtet, das eine Innovations- und
Netzwerkplattform für die regionale Wirtschaft bilden soll.
Mit
einem Lob bedankte sich Marco
Graf als Hauptgeschäftsführer
der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland beim
Bildungswerk: „Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur
Fachkräftesicherung in der Grafschaft Bentheim“. Das duale
System der Berufsausbildung bilde das Fundament für die
Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Darauf gelte es aufzubauen.
Nach der Erstausbildung müsse man berufliche Fähigkeiten
und Wissen ständig anpassen und erweitern. Die Bereitschaft zu
Weiterbildung sei entscheidend dafür, ob man im regionalen, im
nationalen oder im globalen Wettbewerb bestehe.
Im
Namen von
Politik und Verwaltung des Landkreises drückte Landrat Friedrich
Kethorn seinen Stolz darüber aus, mit dem Bildungswerk eine
Einrichtung zu haben, die seit vielen Jahren erfolgreich in der
Qualifizierung von Fachkräften tätig sei und so einen
nachhaltigen Beitrag zu einem bdeutsamen Themenfeld leiste: dem
Fachkräftemangel. Das Angebot des Bildungswerkes setze
„maßgeschneidert an den Belangen der Wirtschaft“ an (GN, 8.3.;
GW, 10.3.2010).
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