Aktionsgemeinschaft Gütesiegel
Es war im Jahre 2000,
als die
Aktionsgemeinschaft Gütesiegel Weser-Ems ins Leben gerufen
wurde. Ziel war es und ist es, jungen Menschen beim Übergang von
der Schule in die berufliche Ausbildung zu helfen. Wie Alfred Möllers
im Rahmen der Vorstellung der Aktionsgemeinschaft
für die
Grafschaft Bentheim ausführt, haben es Schüler von
Haupt-
und Förderschulen schwer, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Es
werden deshalb Kontakte zwischen Schule und Wirtschaft hergestellt,
um das Problem in den Griff zu bekommen. Schulen erhalten
Unterstützung dabei, ein berufsorientierendes Profil zu
entwickeln. Es gilt, die Persönlichkeitskompetenz,
Fachkompetenz
und Berufswahlkompetenz der Schüler zu stärken. Dabei
steht
die Gütesiegelaktion den Schulen mit Rat und Tat zur Seite.
Eine weitere Aufgabe der Schule ist es, im Rahmen des
Gütesiegelverfahrens eine Dokumentation zu verfassen, in der sie
die von ihr für die berufsorientierende Bildungsarbeit
realisierten Projekte, Aktionen und Maßnahmen wie den Besuch von
Firmen oder Berufs-Praktika darstellt und den drei schon genannten
Aufgabenbereichen zuordnet.
In der Grafschaft Bentheim hat bisher
die Grund- und Hauptschule Gildehaus das Gütesiegel dreimal
erworben und im vergangenen Jahr erstmals die Vechtetalschule Nordhorn.
Seit diesem Jahr 2010 ist die
Gütesiegelaktion für alle
Schulformen mit einem
Sekundarbereich I offen. Der Grund für diese
Veränderung
ist das Problem der Entscheidungsfindung. 40 % der Schüler an
Gymnasien und Fachoberschulen haben keine konkrete Vorstellung
über
ihre weitere berufliche Zukunft.
In diesem Jahr startet die Region
Grafschaft Bentheim der Aktionsgemeinschaft in das Gütesiegeljahr
mit einer neuen Mannschaft.
An der Konferenz im "Haus der
Wirtschaft" in Nordhorn nehmen (von links) Wolfgang Wolf (Mitglied der
Jury), Udo Tiemann
(Landesschulbehörde), Jutta
Lübbert (Vorsitzende der Jury), Alfred Möllers (Leiter
der Arbeitsgemeinschaft), Annelen
Möller-Busmann (Fachberaterin der Landesschulbehörde
und Mitglied der Jury), Hildegard
Roosen (Regionalleiterin) und Islind Sieking (Mitglied
der Jury) teil.
(GN und GW, 27.2.2010, Foto: Hülsmeyer,
GN).
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