50-jährige
Geschichte der Realschule Emlichheim
Über die 50-jährige Geschichte
der Realschule Emlichheim schreibt Frau Maria Janitschke am
22.9.2011 in den Grafschafter Nachrichten aus Anlass des
50-jährigen Jubiläums:
"Begonnen
hat die heutige Realschule als so genannte Mittelschule. Bis 1961
hatten die Emlichheimer „Mittelschüler“ die Mittelschule in
Neuenhaus besucht. Aber bereits Ende der 1950er Jahre strebte
Emlichheim die Gründung einer eigenen Mittelschule an. Diese
Planungen wurden von außen durchaus mit Skepsis betrachtet.
„Lohnt sich das denn für die paar Männeken?“, war eine
Frage.
Es
lohnte sich – und nach vielen Verhandlungen genehmigte der
niedersächsische Kultusminister schließlich durch Erlass
vom 21. Januar 1961 die Einrichtung einer einzügigen
grundständigen Mittelschule in Emlichheim beginnend mit der
Klasse 5. Am 14. April 1961
begann dann mit 46 Schülern in einem
Klassenraum der evangelischen Volksschule der Unterricht.
In den
folgenden Jahren zeigte sich schnell, dass die Mittelschule
Emlichheim dauerhaft von einer Zweizügigkeit
ausgehen konnte,
denn es gab nur steigende Schülerzahlen. Durch diese immer
größer werdende Zahl der Schüler und Klassen, aber
auch durch die besonderen Bedingungen sowohl bei der Einführung
der Orientierungsstufe 1973 und ihrer Auflösung 2004 waren immer
wieder bauliche Veränderungen, An-
oder Umbauten und auch Umzüge
nötig. Das galt ebenfalls für die Fachräume. Der sich
ständig wechselnde Bedarf führte 1977 zum Bau des
„Sechsecks“ mit
Fachräumen für die musische Erziehung.
1978 wurde der Trakt für naturwissenschaftlichen
Unterricht
fertiggestellt.
2004
erhielt die Realschule mit dem früheren
OS-Gebäude ihren
jetzigen Standort. Eine moderne Mensa
mit Speiseraum und Räumen
für den Nachmittagsbetrieb konnte 2005 ihrer Bestimmung
übergeben werden. Zur Zeit werden 510
Schüler von 30
Stammlehrern und weiteren abgeordneten Lehrer in 19 Klassen
unterrichtet. Ihr Schulleiter
ist seit 1999 Rüdiger
Kopplin. Er
ist in der 50-jährigen Geschichte nach Gerrit Warsen (1961 bis
1977) und Hans
Joachim Lindenberg (1977 bis 1999) erst der dritte
Schulleiter, der die Geschicke dieser Schule lenkt.
Und
dies Schulleben war und ist geprägt von Projekten oder der
erfolgreichen Teilnahme an
Wettbewerben. So war die
Schul-Volleyballmannschaft
immer wieder bei „Jugend trainiert für
Olympia“ auf vorderen Plätzen zu finden, 1986 und 1987
belegten sie sogar den ersten Platz auf Bundesebene. Erfolge bei
Sprachwettbewerben
erzielten Schüler der Niederländisch-Kurse.
Bei
Projekten wie „Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Bathorn“
(2006) oder „Zukunft braucht
Herkunft“ (2007) setzten sich die
Realschüler mit historischen Fragen auseinander. Ergebnisse
wurden in Ausstellungen präsentiert. Seit 2010 intensiviert die
Realschule die Zusammenarbeit mit
Firmen. Ziel dieser Partnerschaften
ist es, einen regen Austausch zwischen Schulabgängern und
potentiellen Arbeitgebern zu gewährleisten.
50
Jahre Realschule Emlichheim (ihren jetzigen Namen erhielt sie
übrigens 1965) – das sind 50 Jahre lebendige Schulgeschichte! "
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